Erstmals steht das Sahlgrenska Universitätskrankenhaus in Göteborg vor einem akuten Mangel an gespendeten Eizellen. Die Tiefkühler sind geleert, ohne dass neue Spenderinnen in diesem späten Herbst eintreffen. Die Oberärztin Zoha Saket ruft zu schnellen neuen Spenderinnen auf, um wachsende Wartezeiten zu verhindern.
Das Sahlgrenska Universitätskrankenhaus in Göteborg erlebt erstmals einen akuten Mangel an gespendeten Eizellen. In diesem späten Herbst haben sich keine neuen Spenderinnen gemeldet, was zu vollständig geleerten Tiefkühlern geführt hat. Dies weckt Besorgnis bei Patientinnen, die auf Behandlungen im Zusammenhang mit Eizellspende warten.
"Wir brauchen schnell eine Anzahl von Spenderinnen. Sonst wird die Wartezeit nur ansteigen," sagt Oberärztin Zoha Saket zu Dagens Nyheter.
Das Krankenhaus hofft, dass sich bald neue Spenderinnen registrieren, um die Bestände aufzufüllen und Verzögerungen in der Versorgung zu minimieren. Der Mangel hebt Herausforderungen in der Reproduktionsmedizin in Schweden hervor, wo der Zugang zu gespendeten Eizellen für viele Behandlungen entscheidend ist.