Der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz zog am Freitag durch einen 6:3, 6:0-Viertelfinalsieg über Alexander Bublik ins Halbfinale des Monte-Carlo Masters ein. Bublik führte nach dem Match schlechte Bedingungen als Grund für sein Spiel an, was bei Alcaraz ein Schmunzeln auslöste. Der Spanier, der als Titelverteidiger antritt, dominierte den Kasachen in weniger als einer Stunde.
Carlos Alcaraz machte im Viertelfinale des Monte-Carlo Masters kurzen Prozess mit Alexander Bublik und gewann ihr erstes Aufeinandertreffen auf der ATP Tour mit 6:3, 6:0. Der Weltranglistenerste beendete das Match in knapp einer Stunde, während Bublik mit 28 unerzwungenen Fehlern zu kämpfen hatte. Im zweiten Satz erzielte Bublik insgesamt nur 12 Punkte, was für den Spanier einen Satzgewinn ohne Spielverlust (Bagel) bedeutete. Alcaraz ließ Bublik während des gesamten Sandplatz-Duells in Monaco kaum Möglichkeiten. Bublik schüttelte am Netz die Hand und bemerkte: „Wir haben unter den für mich schlechtesten Bedingungen gespielt.“ Der Weltranglistenelfte, der für seine Stärken auf schnelleren Rasenplätzen bekannt ist, gewann 2023 und 2025 die Titel in Halle und besiegte auf dem Weg dorthin Top-Spieler wie Jannik Sinner und Daniil Medvedev. Die langsame, hoch abspringende Beschaffenheit des Sandplatzes behindert seine flachen Aufschläge und Netzangriffe. Dennoch hatte Bublik das Viertelfinale durch Siege gegen den an Nummer 11 gesetzten Jiri Lehecka und Gael Monfils erreicht. Alcaraz reagierte mit einem Lächeln und sagte: „Ich freue mich darauf, auf Rasen gegen dich zu spielen!“ Der Kommentar unterstrich, dass er sich der Stärken von Bublik auf Rasen bewusst ist. Als Titelverteidiger muss Alcaraz nun 1000 Punkte verteidigen und trifft im Halbfinale entweder auf Valentin Vacherot oder den an Nummer sechs gesetzten Alex de Minaur.