Álvaro Uribe bestätigt Kandidatur für den Senat 2026

Der ehemalige Präsident Álvaro Uribe Vélez hat seine Absicht angekündigt, 2026 in den kolumbianischen Senat zurückzukehren, nach der Aufhebung seiner Verurteilung wegen Bestechlichkeit und Verfahrensbetrug. Der Führer des Centro Democrático zielt darauf ab, Oppositionsbündnisse gegen die aktuelle Regierung zu stärken. Diese Entscheidung resultiert aus einem Treffen mit dem ehemaligen Präsidenten César Gaviria und anderen politischen Figuren.

Das Oberste Gericht von Bogotá hat kürzlich das 12-jährige Hausarresturteil gegen Álvaro Uribe Vélez wegen mutmaßlicher Bestechlichkeit und Verfahrensbetrug aufgehoben, was den Weg für seine aktive politische Rückkehr ebnet. Der 73-jährige ehemalige Präsident und Führer des Centro Democrático hat seine Kandidatur für einen Senatssitz bei den Legislativwahlen 2026 bestätigt, was seinen vierten Amtszeit im Kongress nach seinem Ausscheiden 2020 markiert.

Die Ankündigung folgte einem persönlichen Treffen mit dem ehemaligen Präsidenten César Gaviria Trujillo der Liberalen Partei sowie Führern beider Parteien. Sie diskutierten potenzielle Allianzen und nationale Projekte, mit dem Ziel, eine breite, inklusive demokratische Basiscoalition aufzubauen. Uribe beschrieb Gaviria als „sehr offen“ und hob ihre Zusammenarbeit hervor, um den Petrismo bei den Wahlen 2026 zu besiegen, die den neuen Kongress und den Präsidenten wählen werden.

In einer Pressekonferenz erwähnte Uribe Telefonate mit Germán Vargas Lleras von Cambio Radical, der ihn am vorherigen Samstag kontaktiert hatte; sie sprachen offen und trafen sich am selben Tag erneut. Das Vorschlag umfasst Figuren von Abelardo De La Espriella bis Sergio Fajardo und zielt darauf ab, die Rechte mit dem Zentrum zu vereinen, um eine stärkere Position in den Wahlkonsultationen zu erlangen.

Uribe äußerte seine Vorliebe, die Liste des Centro Democrático nicht anzuführen, sondern eine niedrigere Position einzunehmen, um „andere Kandidaten voranzutreiben“. Wenn er genügend Stimmen erhält, wird er seine aktive Beteiligung an der gesetzgebenden Arena Kolumbiens wieder aufnehmen.

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