ANC-NEC-Treffen befasst sich mit SACP-Wahlscheid 2026

Das National Executive Committee des African National Congress tagte zu einer Sondersitzung in Boksburg, um den Plan des South African Communist Party zu besprechen, bei den Kommunalwahlen 2026 eigenständig anzutreten. ANC-Generalsekretär Fikile Mbalula gab bekannt, dass bilaterale Gespräche mit dem SACP letzte Woche deren Position nicht geändert haben. Der SACP beharrt darauf, dass sein Schritt aus der langjährigen Untätigkeit des ANC bei der Umstrukturierung des Bündnisses resultiert.

Am 1. Dezember 2025 versammelte sich das National Executive Committee des ANC zu einer eintägigen Sitzung in Boksburg östlich von Johannesburg, wobei der Hauptfokus die kürzliche Ankündigung des SACP lag, bei den anstehenden Kommunalwahlen 2026 unabhängig anzutreten. Diese Entwicklung hat Diskussionen innerhalb der Tripartite-Allianz ausgelöst und Spannungen zwischen den beiden langjährigen Partnern hervorgehoben.

Fikile Mbalula, Generalsekretär des ANC, sprach vor dem Treffen mit Reportern und erklärte, dass die Überzeugungsversuche bei bilateralen Gesprächen am Vor-Monatag gescheitert seien. „Wir konnten den SACP nicht überzeugen“, sagte Mbalula und betonte die Notwendigkeit für den ANC, nächste Schritte zu planen. Er unterstrich die politischen Auswirkungen der Entscheidung des SACP, die die Koalitionsdynamiken vor den Wahlen umgestalten könnte.

Aus Sicht des SACP verteidigte Sprecher Mbulelo Mandlana die Entscheidung und argumentierte, sie verdiene allseitigen Respekt. Die Partei nannte die Zurückhaltung des ANC über mehr als zwei Jahrzehnte, die Allianz umzustrukturieren, als Schlüsselfaktor für ihre unabhängige Kandidatur. Diese Haltung spiegelt tiefere Frustrationen innerhalb der Kommunisten über unerfüllte Zusagen wider.

Das Treffen findet inmitten breiterer Spannungen in der Allianz statt, einschließlich Vorwürfen des SACP, dass interne ANC-Fraktionen seine Mitglieder ins Visier nehmen, wie kürzlich in den Medien hervorgehoben. Während der ANC seine Optionen abwägt, signalisiert der Schritt des SACP potenzielle Veränderungen im südafrikanischen Politiklandschaft, insbesondere auf lokaler Ebene, wo Wählerbindungen fragmentieren könnten.

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