Andy Murray hat eine globale Partnerschaft mit Hylo Athletics bekannt gegeben und steigt damit mit umweltfreundlichen Laufschuhen in den hart umkämpften Schuhmarkt ein. Die Ankündigung erfolgte am 1. April in einem humorvollen Video einer fingierten Pressekonferenz, in der Reporter den Schritt wiederholt mit seinem ehemaligen Rivalen Roger Federer in Verbindung brachten. Murray wies jegliche Rivalitätsgedanken entschieden zurück und präsentierte stattdessen die nachhaltigen Produkte der Marke.
Andy Murray enthüllte seine Partnerschaft mit Hylo Athletics in einem Werbevideo, das als chaotische Pressekonferenz inszeniert war. Im Clip erhielt er eine Auszeichnung für sein Lebenswerk und beantwortete Fragen, die den Deal mit Roger Federer in Verbindung brachten, dessen Marke On mit 17,01 Milliarden Dollar bewertet wird. Murray unterbrach einen Reporter mit den Worten: „Das hat nichts mit Rogers Erfolg in der Laufschuhindustrie zu tun.“ Später erklärte er mit einem vielsagenden Lächeln in die Kamera: „Ich möchte eines klarstellen: Es geht nicht um ihn.“ Missgeschicke wie eine zusammenbrechende Bühne und eine im Hintergrund schlafende Person trugen zum Humor bei. Ihre gemeinsame Geschichte auf dem Platz umfasst eine 11:14-Bilanz, drei von Federer gewonnene Grand-Slam-Finals und Murrays olympisches Gold gegen ihn in London 2012. Murray reflektierte: „Wir hatten einige gute Spiele. Ich glaube, ich habe mich ganz gut geschlagen. Ich meine, ich habe Wimbledon und Olympia gewonnen.“ Hylo-Schuhe verwenden Materialien aus Rizinusbohnen, Mais und Seegras und geben einen CO2-Fußabdruck von 19,84 Pfund pro Paar an – weniger als die üblichen 30,86 Pfund. Auch Leeds-United-Stürmer Patrick Bamford unterstützt die Marke. Seit seinem Rücktritt nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris verfolgt Murray geschäftliche Unternehmungen, darunter Game4Padel, und widmet sich dem Golfsport, wo er mit einem Handicap von 0,7 auf die Qualifikation für die Open Championship schielt. Er bezeichnete Federer als seinen Wunschpartner für Padel und bevorzugt Padel mittlerweile aufgrund seiner sozialen und gesundheitlichen Aspekte: „Ich spiele jetzt mehr Padel als Tennis. Es muss also Padel sein.“