Das aktualisierte US-Zollsystem trat am Freitag in Kraft, wobei Argentinien den Mindestzuschlag von 10 Prozent beibehält. Mehr als 2.200 Zollpositionen werden zollfrei eingeführt.
Die US-Handelskammer in Argentinien (AmCham) stellte fest, dass das Land unter der neuen Regelung nach Section 301 die günstigste Zollbehandlung beibehält.
Das Handelsabkommen über Reziprozität (ARTI) beginnt mit der vollständigen Umsetzung, was laut der Organisation die Möglichkeiten für argentinische Exporte erweitern wird.
Die argentinische Regierung spielte die Auswirkungen herunter und erklärte, der 10-prozentige Zoll bestätige den Kurs der bilateralen Verhandlungen mit der Regierung von Donald Trump. Die Casa Rosada wartet die vollständige Umsetzung der Vereinbarung ab, bevor sie diese an den Kongress weiterleitet.
AmCham wertete die Beibehaltung des Mindestzuschlags und die Erhöhung der zollfreien Positionen als Stärkung zuverlässiger Wertschöpfungsketten zwischen beiden Ländern.