Quarterback Baker Mayfield und die Tampa Bay Buccaneers liegen bei einem neuen Vertrag kurz vor einer selbst gesetzten Frist noch weit auseinander. Mayfield hatte den Beginn des Trainingslagers am 28. Juli als Stichtag für die Verhandlungen festgelegt. Trotz beiderseitigen Interesses an einer Einigung konnten sich die Parteien bislang nicht auf die Bedingungen verständigen.
Mayfield befindet sich im letzten Jahr eines im März 2024 unterzeichneten Drei-Jahres-Vertrags über 100 Millionen US-Dollar. Für das Jahr 2026 steht ihm ein Gehalt von 40 Millionen US-Dollar zu, einschließlich eines bereits im Juni ausgezahlten Roster-Bonus in Höhe von 30 Millionen US-Dollar. Mike Garafolo, Insider beim NFL Network, berichtete am 6. Juli, dass die Buccaneers eine Vertragsverlängerung derzeit nicht forcieren.
Mayfield hat den Wunsch geäußert, in Tampa Bay zu bleiben. In einem kürzlich geführten Interview deutete er an, dass beide Seiten eine Einigung anstreben, jedoch noch einen Kompromiss bei der Bewertung finden müssen. Seine Saison 2025 war nach einem starken Start von Karriere-Tiefstwerten in mehreren Kategorien geprägt und endete mit einer Bilanz von 8-9.
Vergleiche mit anderen Quarterback-Verträgen zeigen, dass Mayfield mit einem Durchschnittsgehalt von 33,3 Millionen US-Dollar pro Jahr derzeit den 16. Platz unter den NFL-Quarterbacks belegt. Aktuelle Verträge von Spielern wie Brock Purdy und Patrick Mahomes haben das Marktniveau angehoben. Experten sehen eine potenzielle Spanne von 47,5 bis 51,75 Millionen US-Dollar jährlich als mögliche Lösung, bisher wurde jedoch keine Einigung erzielt.