Ben Folds hat einen offenen Brief geschrieben, in dem er angesichts der anhaltenden finanziellen und operativen Herausforderungen am Kennedy Center in Washington D.C. zur öffentlichen Unterstützung des National Symphony Orchestra aufruft. Das Orchester sieht sich nach politischen Veränderungen und einem kürzlichen Gerichtsurteil über den Namen des Veranstaltungsortes mit Ungewissheit konfrontiert.
Folds, der als künstlerischer Berater des National Symphony Orchestra zurücktrat, nachdem Trump zum Vorsitzenden des Kennedy Center ernannt wurde, hob die Schwierigkeiten des Orchesters in seinem Schreiben hervor. Er erklärte, das NSO könnte „möglicherweise nicht überleben“ und merkte an, dass es „derzeit keinen Plan oder eine Lösung in Sicht gibt, um die Organisation zu retten“. Der Brief folgt auf ein Urteil eines US-Richters von letzter Woche, wonach das Kennedy Center ohne die Zustimmung des Kongresses nicht in Trump-Kennedy Center umbenannt werden darf, womit eine frühere Entscheidung des Vorstands vom Ende letzten Jahres rückgängig gemacht wurde. Folds bezeichnete den Gerichtsbeschluss als positiv, warnte jedoch, es sei „nicht die Zeit für eine Siegesfeier, denn es wird ein langer, komplizierter Prozess, um die Situation wieder zu normalisieren“. Ein Sprecher des Zentrums kündigte an, man werde gegen das Urteil Berufung einlegen. Trump postete in den sozialen Medien, er werde mit dem Kongress zusammenarbeiten, um die Institution an diesen zurückzugeben, und behauptete, der Richter und andere würden lieber den Untergang der Einrichtung sehen, als eine Transformation zuzulassen. Folds betonte, die Öffentlichkeit könne helfen, indem sie massive Unterstützung leistet, um den Wirren der Machtübernahme durch den Präsidenten und den damit verbundenen rechtlichen Problemen zu begegnen.