Der Sänger Ben Folds erschien am Dienstag vor dem Kongress, um die Auswirkungen von Donald Trumps Übernahme des Kennedy Centers im Jahr 2025 zu beschreiben. Er erklärte, dieser Schritt habe den Veranstaltungsort in einen politisierten Raum verwandelt und ihn zum Rücktritt als künstlerischer Berater des National Symphony Orchestra gezwungen.
Folds sprach bei einem Kongressforum, das sich mit sogenannten „Prestigeprojekten“ Trumps befasste. Die Anhörung wurde von Senator Richard Blumenthal geleitet. Er erinnerte daran, dass das Kennedy Center frei von politischer Diskussion blieb, bis Trump im Februar 2025 Vorstandsmitglieder absetzte und sich selbst zum Vorsitzenden ernannte. Nach dieser Änderung, so Folds, sahen sich Künstler dem Druck ausgesetzt, Einladungen als Befürwortung oder Protest zu interpretieren. Folds äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Künstler und verwies auf einen Vorfall mit der Sängerin Yasmin Levy im September. Kurz nach den Änderungen im Vorstand legte er sein Amt nieder. Ein Bundesrichter entschied im Mai, dass Trump seinen Namen nicht dem Titel des Zentrums hinzufügen dürfe. Weitere Zeugen auf dem Forum diskutierten über Ausgaben für Renovierungen des Weißen Hauses und Denkmäler in Washington.