Die Greater Bengaluru Authority hat ihre „Safe Footpath“-Kampagne gestartet, um Hindernisse auf Gehwegen in der gesamten Stadt zu beseitigen. Fußgänger sind weiterhin Gefahren durch Schutt, parkende Fahrzeuge und unebene Oberflächen ausgesetzt. Daten zeigen, dass Bengaluru im Jahr 2024 insgesamt 246 Todesfälle unter Fußgängern verzeichnete.
Gehwege in Bengaluru sind häufig durch Bauschutt, Müll, herabhängende Kabel und parkende Fahrzeuge blockiert. Anwohner berichten, dass Wege oft abrupt enden oder Höhenunterschiede aufweisen, was Fußgänger dazu zwingt, auf die Straße auszuweichen. Ein sehbehinderter Mann namens Ravi sagte, er bleibe lieber auf der Straße, um häufiges Klettern zu vermeiden. Die Daten des National Crime Records Bureau für 2024 führen Bengaluru bei den Fußgängertodesfällen als Spitzenreiter unter den indischen Großstädten auf, obwohl die Zahl von 292 im Jahr 2023 auf 246 gesunken ist. Studenten und ältere Bewohner beschrieben tägliche Gefahren in der Nähe von Gebieten wie Dollars Colony und dem Victoria Hospital. Die Greater Bengaluru Authority hat die „Safe Footpath“-Kampagne ins Leben gerufen, um diese Barrieren zu entfernen. Einige Anwohner behaupten, dass Straßenverkäufer vertrieben wurden, während Restaurantkioske und offizielle Fahrzeuge von Behörden wie dem BWSSB unangetastet blieben. Die Initiative wird als die erste in einer Reihe von Maßnahmen zur Überprüfung des Zustands der Gehwege beschrieben.