Bürgermeister Geordin Hill-Lewis kündigte das N2 Edge Safety Project nach dem Mord an Karin van Aardt im Dezember 2025 auf dem als „Hell Run“ bekannten Autobahnabschnitt an.
Das 114-Millionen-Rand-Projekt umfasst den Bau einer 8 km langen Betonmauer entlang der N2 zwischen dem internationalen Flughafen Kapstadt und dem Stadtzentrum.
Städtische Daten von Juli 2025 bis Januar 2026 zeigten, dass Kriminalität nur 1 % der Notrufe auf der Autobahn ausmachte. Die nahegelegene Polizeistation in Nyanga verzeichnet jährlich mehr als 200 Morde.
Professor Nicky Falkof von der Wits University bezeichnete die Mauer als ein Symbol für Klasse und Rasse im Südafrika der Post-Apartheid. Brett Herron, Generalsekretär der GOOD Party, brachte das Projekt mit der Raumplanung aus der Apartheid-Ära und mangelnden Investitionen in die Townships in Verbindung.
Eine Studie aus dem Jahr 2020 ergab, dass städtebauliche Aufwertungen wie eine verbesserte Beleuchtung in Khayelitsha die zwischenmenschliche Gewalt um 34 % reduzierten. Die Kommunalwahlen rücken näher.