Bewohner von Lenasia South, Johannesburg, berichten, dass mutwillig zerstörte Straßenlaternen vor den Kommunalwahlen im November zu einer Zunahme der Kriminalität beitragen und ihre täglichen Aktivitäten einschränken.
Bei einer Fahrt entlang der Nirvana Drive in Lenasia South sieht man viele verrostete und verbogene Strommasten mit leeren Kästen, in denen sich einst Kupferleitungen befanden. Anwohner sagen, dass der Mangel an Beleuchtung für dunkle Verhältnisse gesorgt hat, die Diebstahl und Überfälle begünstigen.
Zarina Motala, eine langjährige Bewohnerin und Mitglied der Johannesburg Crisis Alliance, merkte an, dass einige Lichter bereits seit vier Jahren ausgefallen sind. Sie fügte hinzu, dass Reparaturmeldungen trotz wiederholter Anrufe oft unbeantwortet blieben.
Der Sprecher von City Power, Isaac Mangena, sagte, dass der Diebstahl von Kabeln und Komponenten das Haupthindernis sei, was zu längeren Wiederherstellungszeiten und Versicherungsverfahren führe. Der Versorger meldete Ende 2025 durchschnittliche Reparaturzeiten von 2,1 Tagen, obwohl die Anwohner diese Zahlen bestreiten.
Der Geschäftsinhaber Jamiel Mohamed beschrieb wiederholte Angriffe auf Geschäftsräume, darunter den Diebstahl von Kupfer im Wert von 22.000 Rand aus seinem Laden, was Unternehmen dazu zwinge, bewaffnete Sicherheitskräfte einzustellen. Stadtrat Yakoob Karolia berichtete von keinerlei Besserung in Teilen des Gebiets, die seit acht Jahren unbeleuchtet sind.