Nelson Mandela Bay sucht externe Hilfe angesichts der Wasser- und Stromkrise

Der amtierende Stadtdirektor Lonwabo Ngoqo hat sich in einem Schreiben an Ratsmitglied Gustav Rautenbach gewandt, um externe Berater für die Bewältigung der anhaltenden Wasser- und Stromprobleme der Metropolgemeinde zu gewinnen. Dieser Schritt folgt auf eine schlechte Leistungsbewertung durch das Ministerium für Wasser und Sanitärversorgung.

In dem Brief beschrieb Ngoqo die Situation als untragbar und erklärte, er suche nach Dienstleistern, um Probleme und Lösungen für Wasser-, Abwasser- und Stromversorgungsfragen zu identifizieren. Ratsmitglied Rautenbach hatte zuvor schriftlich mitgeteilt, dass die Wasserwerke die anhaltenden Ausfälle nicht beheben könnten und Hilfe erforderlich sei.

Die Überprüfung durch das Ministerium für Wasser und Sanitärversorgung ergab für die Metropolgemeinde eine Bewertung von 35 Prozent beim Anlagenmanagement sowie 45 Prozent beim Betrieb und der Instandhaltung von Anlagen, ein Rückgang gegenüber den zuvor erreichten 75 Prozent. Der Bericht hob die Nichteinhaltung von Normen und Standards, hohe Wasserverluste sowie das Fehlen von Wartungsbudgets hervor.

Die Abwasserbehandlungsanlagen wiesen erhebliche Rückschritte auf, wobei keine einzige die Green-Drop-Zertifizierung erreichte. Die Systeme in Driftsands, Fishwater Flats und Cape Recife wurden als Totalausfälle in mehreren Compliance-Bereichen eingestuft.

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