Nelson Mandela Bay kämpft mit Wasserlecks und Haushaltsdefiziten

Die Metropolgemeinde Nelson Mandela Bay hat trotz voller Dämme nach den jüngsten Regenfällen mit rund 7.000 aktiven Wasserlecks in ihren veralteten Rohrleitungen zu kämpfen. Beamte berichteten am 21. Mai 2026, dass begrenzte Mittel für die Instandhaltung die Reparaturarbeiten zum Stillstand zu bringen drohen.

Der Exekutivdirektor für Infrastruktur und Technik, Joseph Tsatsire, teilte den Ratsmitgliedern mit, dass der Stadt die Ressourcen fehlen, um ihre 4.700 km maroden Rohrleitungen instand zu setzen. Eine Strategie zur Bekämpfung von Wasserverlusten mit einem geschätzten Volumen von 1,3 Milliarden Rand hat keine nennenswerten Haushaltsmittel erhalten, wodurch drei beauftragte Unternehmen keine Arbeitsaufträge erhalten haben. Die Direktion für Infrastruktur und Technik arbeitet mit einem Budget von 3,4 Millionen Rand, wovon 370.000 Rand für Reparaturen und Wartung vorgesehen sind. Bisher wurden nur 27 Prozent des Gesamtbudgets und 62 Prozent der Instandhaltungsmittel ausgegeben, was bei Ratsmitgliedern verschiedener Parteien Besorgnis über die Unterauslastung der Mittel hervorrief. Ratsmitglieder wiesen darauf hin, dass eine Privatfirma sowie ein junger Anbieter Lösungen zur Lecksuche angeboten hatten, jedoch nicht berücksichtigt wurden. Sie hoben zudem Versorgungsunterbrechungen hervor, darunter wochenlange Wasserausfälle, von denen die Soqhayisa High School in Motherwell betroffen war.

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