Jüngste Anhörungen vor dem ständigen Ausschuss für öffentliche Rechnungslegung des Parlaments beleuchteten die durchwachsenen Fortschritte Johannesburgs bei Prüfungsfragen. Die Stadt Johannesburg meldete zwar einen Rückgang bei unregelmäßigen Ausgaben, sah sich jedoch mit Fragen zu steigenden Prüfungsergebnissen und Defiziten bei der Infrastruktur konfrontiert. Beamte und der Generalrechnungsprüfer vertraten unterschiedliche Auffassungen über die Governance-Reformen der Metropole.
Johannesburg gab lediglich 1 % seines Budgets für die Instandhaltung der Infrastruktur aus, bei einem Referenzwert von 8 %, und erreichte nur 36 % seiner Infrastrukturziele. Zudem verzeichnete die Stadt Wasser- und Stromverluste in Höhe von 8,5 Milliarden Rand sowie unregelmäßige Ausgaben in Höhe von 7,6 Milliarden Rand, die derzeit untersucht werden.
Der Generalrechnungsprüfer meldete für 2024/25 insgesamt 527 Feststellungen, was einem Anstieg gegenüber den 472 Feststellungen des Vorjahres entspricht. Stadtbeamte erklärten, sie hätten 82 % der Vorjahresfeststellungen behoben und den Saldo der UIFWE innerhalb von fünf Jahren um 43,8 % auf 13,3 Milliarden Rand reduziert.
Der Anteil des nicht fakturierten Wassers sank von 46,18 % auf 44,79 %, und die Verluste bei City Power gingen von 40 % auf 28,4 % zurück. Die Stadt verfügt über ein Investitionsprogramm in Höhe von 8,43 Milliarden Rand für 354 Projekte und ist mit 34 Disziplinarverfahren sowie sechs strafrechtlichen Angelegenheiten konfrontiert.
Nach den Anhörungen akzeptierte die Stadt die Ergebnisse und erklärte, ihr Sanierungsprogramm werde sich auf die Ursachen konzentrieren, einschließlich der Einnahmenerhebung und des Konsequenzmanagements.