Rechnungshof deckt Wasserverluste in Höhe von 19 Milliarden Rand auf, die Südafrikas Krise verschärfen

Südafrikas Wassersektor hat im Zeitraum 2023/24 aufgrund von Leckagen, illegalen Anschlüssen und Abrechnungsfehlern fast 19 Milliarden Rand verloren, wie der Bericht der Generalrechnungsprüferin Tsakani Maluleke enthüllt. Da 47 % des aufbereiteten Wassers aufgrund veralteter Infrastruktur und Führungsversagen verloren gehen, bevor es die Verbraucher erreicht, unterstreichen die Ergebnisse die Dringlichkeit des im Februar ins Leben gerufenen nationalen Wasserkrisenausschusses.

Der Bericht der Generalrechnungsprüferin Tsakani Maluleke über die Wertschöpfungskette im Wassersektor weist für den Zeitraum 2023/24 Verluste in Höhe von 18,98 Milliarden Rand aus, wovon 14,89 Milliarden Rand auf physische Wasserverluste entfallen. Die Provinz Gauteng verzeichnete Verluste von 6,9 Milliarden Rand und KwaZulu-Natal 3,45 Milliarden Rand, was zusammen über 70 % der Gesamtsumme entspricht. Mehr als die Hälfte der geprüften Wasserversorgungsbehörden überschritt die Verlustschwelle von 30 %, wobei in KwaZulu-Natal sogar 92 % die Vorgaben nicht erfüllten.

Zu den Hauptursachen gehören die mangelhafte Instandhaltung der veralteten Infrastruktur, fehlende Leckortung, defekte Zähler und Personalmangel. Die Ausgaben für Wassertanker beliefen sich auf 2,32 Milliarden Rand, wovon 420 Millionen Rand als unregelmäßig eingestuft wurden; Beispiele hierfür sind eine Zahlung der Lokalverwaltung Mogalakwena in Höhe von 11,36 Millionen Rand ohne Nachweis der Lieferung sowie eine doppelte Abrechnung in Höhe von 1,66 Millionen Rand bei der Sol Plaatje Municipality.

Seit 2019 führten 131 wesentliche Unregelmäßigkeiten zu Verlusten in Höhe von 1,76 Milliarden Rand, wobei nur einer von fünf Fällen gelöst wurde. Diese haben durch Verschmutzungen an Standorten wie dem Rooiwal-Werk in Tshwane und dem Umbilo-Werk in eThekwini zu Umweltschäden geführt. Interventionsmaßnahmen konzentrieren sich derzeit auf eMalahleni und Ngwathe.

Diese Enthüllungen folgen auf die Ankündigung des nationalen Wasserkrisenausschusses durch Präsident Cyril Ramaphosa im Februar 2026 (siehe vorherige Berichterstattung), dem er gemeinsam mit den Ministern Pemmy Majodina, Khumbudzo Ntshavheni und Velenkosini Hlabisa vorsitzt. Der Ausschuss koordiniert die Maßnahmen, treibt das Gesetz zur Änderung der Wasserdienstleistungen voran und beaufsichtigt Zuschüsse in Höhe von 54 Milliarden Rand. Kritiker wie ActionSA und die DA bezweifeln die Wirksamkeit des Gremiums, wobei die DA vor einem Treffen am 30. April Informationen gemäß PAIA anfordert.

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