Der kenianische Leiter des öffentlichen Dienstes, Felix Koskei, hat die Institutionen des Wassersektors angewiesen, entschlossen gegen erhebliche Ineffizienzen, einschließlich unbezahltem Wasserverbrauch, vorzugehen. Er erteilte die Anweisungen während eines Treffens mit Beamten des Ministeriums für Wasser am 9. April 2026. Der Schritt ist Teil der umfassenderen Regierungsreformen zur Verbesserung der Dienstleistungsbereitstellung.
Felix Koskei, Leiter des öffentlichen Dienstes, sprach auf einem Treffen, an dem Staatssekretäre, Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer sowie hochrangige Beamte nationaler und regionaler Wasserversorgungsunternehmen teilnahmen.
Er konzentrierte sich auf das hohe Niveau an unbezahltem Wasser, also Wasser, das zwar produziert, aber aufgrund von Lecks und illegalen Anschlüssen nicht bezahlt wird. „Ich habe die Institutionen angewiesen, beharrliche operative Lücken zu schließen, die weiterhin die Dienstleistungsbereitstellung untergraben. Dazu gehören hohe Verluste durch Lecks und illegale Anschlüsse“, erklärte Koskei.
Er fügte hinzu, dass eine mangelhafte Wartungskultur, eine trotz vorhandener Systeme unregelmäßige Versorgung sowie Defizite im Sanitär-Management angegangen werden müssen. „Die Bürger erwarten, dass das Wasser zuverlässig fließt, die sanitären Anlagen funktionieren und die Dienstleister prompt reagieren“, betonte er.
Die Anweisung kommt inmitten zunehmender Wasserknappheit in ganz Kenia, insbesondere in Nairobi, wo viele Haushalte auf Leitungswasser angewiesen sind. Koskei merkte an, dass Wasser und sanitäre Einrichtungen entscheidend für die öffentliche Gesundheit, die wirtschaftliche Produktivität und die menschliche Würde seien.