Der Kabinettssekretär für Inneres, Kipchumba Murkomen, hat angeordnet, dass vor den für das Idd-ul-Fitr-Wochenende erwarteten heftigen Regenfällen landesweit mehrere Sicherheitsteams eingesetzt werden. Der Schritt folgt auf eine Warnung des kenianischen Wetterdienstes vor starken Regenfällen. Die Regierung mahnt angesichts der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen zur Vorsicht.
Am 19. März 2026 ordnete Innenminister Kipchomen Murkomen die Entsendung behördenübergreifender Teams der kenianischen Verteidigungskräfte (KDF), des nationalen Polizeidienstes (NPS), der kenianischen Küstenwache (KCSG) und der nationalen Regierungsbeamten (NGAO) in gefährdete Gebiete in ganz Kenia an. Dies folgt einer Warnung des kenianischen Wetterdienstes vom 18. März, der schwere Regenfälle ab Freitag vorhersagt, die ihren Höhepunkt über das Wochenende erreichen und bis Dienstag andauern werden. Zu den betroffenen Regionen gehören das Becken des Viktoriasees, das Rift Valley, das zentrale Hochland und Nairobi mit den besonders gefährdeten Bezirken Turkana, Samburu, Migori, Nyamira, Bungoma, Busia und anderen wie Kisii, Kericho, Kiambu sowie Küstengebiete wie Kwale, Mombasa und Kilifi. Bei früheren Überschwemmungen kamen 73 Menschen ums Leben, sieben wurden vermisst, 68.975 Menschen aus 13.795 Haushalten wurden vertrieben und 66.568 aus 13.313 Haushalten waren betroffen. Die Schäden erstrecken sich auf Schulen, Märkte, Straßen und Infrastruktur in über 20 Bezirken. Die Regierung rät, überschwemmte Straßen zu meiden, sich von schnell fließendem Wasser fernzuhalten und in erdrutschgefährdeten Gebieten wie den Aberdares und den Hängen des Mount Kenya wachsam zu sein, insbesondere während der Idd-ul-Fitr-Feierlichkeiten.