Murkomen stoppt Pläne für Sicherheitszentrum wegen Grenzstreitigkeiten

Innenminister Kipchumba Murkomen hat den Bau einer geplanten behördenübergreifenden Sicherheitseinrichtung entlang der Straßenverbindung Moyale-Marsabit-Isiolo aufgrund von Landbesitzstreitigkeiten zwischen den Bezirken Wajir und Marsabit gestoppt. Die Entscheidung fiel nach einem Treffen mit Vertretern beider Bezirke am Freitag, den 15. Mai. Am Vortag waren bei Zusammenstößen mehrere Personen verletzt worden.

Das Innenministerium gab die Aussetzung bekannt, nachdem es zu Protesten gegen den geplanten Standort gekommen war. Murkomen erklärte, dass der Bau nach ausführlichen Beratungen mit den Bezirksvertretern eingestellt und der Standort aufgegeben werde.

„Wir haben heute Morgen ein Treffen der führenden Politiker aus den beiden Bezirken einberufen, um den Konflikt zu lösen. Nach langen Beratungen haben wir beschlossen, den Bau der Einrichtung einzustellen und den Standort aufzugeben“, hieß es in der Erklärung. Die Anlage sollte die Sicherheit entlang einer Route verbessern, die anfällig für Waffen-, Drogen- und Menschenhandel ist.

Bei Zusammenstößen am 14. Mai in den Unterbezirken Saku, Moyale und Sololo wurden drei Menschen verletzt, eine Person musste nach einem Schusswaffenangriff ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Bewohner hatten einen Baustopp gefordert, bis der Landstreit beigelegt ist. Ein neuer Standort wird nun von Sicherheitsteams aus den Regionen North Eastern und Eastern in Absprache mit dem Nationalen Sicherheitsrat festgelegt. Grenzfragen werden von der Unabhängigen Wahl- und Grenzkommission (IEBC) bearbeitet.

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