Mutmaßliche Angreifer überfielen am Dienstagabend einen Linienbus auf der Autobahn Garissa-Mwingi nahe Ukasi im Bezirk Kitui, wobei die Windschutzscheibe zerstört wurde und der Verkehr aufgrund der eskalierenden Spannungen nach dem Angriff in Tseikuru in der vergangenen Woche, bei dem sieben Menschen getötet wurden, zum Erliegen kam. Ein Sicherheitsteam der Polizei ist bereits im Einsatz.
Mutmaßliche Angreifer bewarfen am Dienstagabend, dem 28. April, einen Linienbus, der zwischen Garissa und Mwingi unterwegs war, in der Nähe von Ukasi im Bezirk Kitui mit Steinen und zertrümmerten dabei die Windschutzscheibe vollständig. Videos hielten den Vorfall fest, während der Fahrer beschleunigte, um zu entkommen. Aus Angst vor weiterer Gewalt haben andere Fahrer und Passagiere ihre Fahrten auf der Autobahn ausgesetzt, bis die Sicherheit gewährleistet ist.
Der Überfall resultiert aus den erhöhten Spannungen nach dem Angriff vom 25. April im nahegelegenen Dorf Kwa Kamari in Tseikuru, bei dem Angreifer sieben Bewohner (eine Frau, sechs Männer) töteten, Häuser in Brand steckten und flohen. Dieser Vorfall, der mit früheren Zusammenstößen zwischen einheimischen Kamba-Bauern und somalischen Viehhirten in Verbindung gebracht wird, veranlasste Generalinspekteur Douglas Kanja dazu, ein hochrangiges Sicherheitsteam unter der Leitung des stellvertretenden Generalinspekteurs Eliud Lagat zu entsenden, der sich derzeit in Tseikuru vor Ort befindet.
Die Spannungen entlang der Autobahn bleiben hoch, wobei zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine weiteren offiziellen Updates vorliegen. Die Polizei mahnt weiterhin zur Ruhe und untersucht beide Vorfälle als Teil des anhaltenden Konflikts.