Polizei stoppt Bus nach Nairobi mit Munition und GSU-Uniformen

Die Polizei hat auf dem Thika-Garissa Highway einen Reisebus in Richtung Nairobi gestoppt, der ein Waffenlager mit scharfer Munition und Uniformen der General Service Unit (GSU) geladen hatte. Der Fund wurde bei einer Routinekontrolle an einer behördenübergreifenden Straßensperre in Kanyonyoo gemacht. Der Fahrer und der Schaffner wurden festgenommen, die Ermittlungen dauern an.

Das Directorate of Criminal Investigations (DCI) bestätigte, dass ein behördenübergreifendes Sicherheitsteam an der Straßensperre Kanyonyoo auf dem Thika-Garissa Highway den Fund bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle machte. Beamte entdeckten verdächtige Gegenstände in einer blauen Metallkiste im Gepäckraum des Busses.

Der Fund umfasste 19 Schuss 7,62x51mm G3-Scharfmunition, 116 Schuss 7,62x39mm AK-47-Scharfmunition, zwei leere AK-47-Magazine und zwei Macheten. Die Behörden stellten zudem ein komplettes zeremonielles GSU-Outfit, zwei GSU-Kampfjacken, drei tarnfarbene Hosen sowie ein rotes GSU-Béret sicher. Die Gegenstände waren als Paket aus Mokowe im Lamu County ohne Angaben zum Absender aufgegeben worden.

„Ein behördenübergreifendes Sicherheitsteam an einer Straßensperre in Kanyonyoo auf dem Thika-Garissa Highway hat einen Reisebus abgefangen, der eine Menge Munition und staatliches Eigentum transportierte, und damit eine möglicherweise ernsthafte Sicherheitsbedrohung vereitelt“, erklärte das DCI.

Der Busfahrer und der Schaffner wurden vor Ort festgenommen und zur Polizeistation Kanyonyoo im Kitui County gebracht, wo sie weiterhin in Gewahrsam sind. Das DCI verfolgt Spuren, um die Hintermänner der Lieferung zu identifizieren und das kriminelle Netzwerk zu zerschlagen. Der Vorfall ereignet sich infolge der Anordnung des Generalinspekteurs der Polizei, Douglas Kanja, vom 30. April, angesichts der zunehmenden Unsicherheit spezialisierte Einheiten entlang des Nairobi-Garissa Highways zu stationieren.

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