Die Einwohner von Johannesburg sind auch Wochen nach der Inbetriebnahme des Brixton Reservoir und Wasserturms weiterhin mit Wasserknappheit konfrontiert. Ein hochrangiger Parlamentarier wies auf Governance- und Budgetprobleme als Ursache der wiederkehrenden Störungen hin.
Johannesburg erlebt wiederholt Wasserausfälle, unter anderem in den Gebieten Brixton, Coronationville, Melville und Midrand. Diese traten nach dem Winterwartungsprogramm von Rand Water auf und ereigneten sich kurz nachdem der Premierminister von Gauteng die neue Anlage in Brixton als Quelle der Entlastung hervorgehoben hatte.
Leon Basson, Vorsitzender des Portfolio Committee on Water and Sanitation, merkte an, dass die Stadt das Budget von Joburg Water für das Geschäftsjahr 2025/26 um 201 Millionen Rand gekürzt hat. Er verwies zudem auf 44,7 Prozent Wasserverluste ohne Einnahmen, die jährlich geschätzte 3,8 Milliarden Rand kosten, sowie auf mehr als 650 Millionen Rand, die über fünf Jahre für Wassertanker ausgegeben wurden.
Basson erklärte, dass jahrelange, aufgeschobene Wartungsarbeiten dazu geführt hätten, dass die Infrastruktur geplante Maßnahmen nicht ohne flächendeckende Unterbrechungen bewältigen könne. Er forderte eine stärkere Rechenschaftspflicht statt weiterer Ankündigungen.