Stadt Johannesburg räumt fehlendes Budget für Altenheime ein

Die Stadt Johannesburg hat offengelegt, dass es kein spezielles Budget für die Instandhaltung von Altenheimen gibt und Reparaturen nur finanziert werden, wenn die Mittel dies zulassen. Dies hat zu einem schlechteren Zustand in Einrichtungen wie dem Eeufees Oord und dem Dewetshof Retirement Village geführt. Stadträte und Anwohner berichten, dass die Bewohner Reparaturen inzwischen selbst finanzieren.

In Antworten, die auf der Ratssitzung im März 2026 vorgelegt wurden, teilte das Department of Human Settlements dem DA-Stadtrat Neuren Pietersen mit, dass die Instandhaltung von Altenheimen aus einem zentralen Topf finanziert wird, wobei nach Bedarf, Risiko und Budgetverfügbarkeit priorisiert wird. Dringende Reparaturen werden nur bei vorhandenen Mitteln durchgeführt, was dazu führt, dass Mängel an mehreren Standorten ungelöst bleiben.

Finanzdaten verdeutlichen die angespannte Lage: Im September 2025 zahlten nur 19,31 % der Bewohner in 39 Heimen die volle Miete pünktlich. Die Stadt stellte 872.000 R in Rechnung, verzeichnete jedoch nach Anpassungen einen Nettoverlust von 168.314 R. Für den Zeitraum 2025/26 stehen 31 Millionen R für die Instandhaltung aller städtischen Gebäude zur Verfügung, wovon die Region F 6,1 Millionen R erhält.

Im Eeufees Oord Old Age Home in Westdene erklärte die DA-Stadträtin Genevieve Sharman, dass sie Nachbarn um Hilfe bitte, nachdem ein Torantrieb gestohlen wurde und die Tore nun offen stehen. Die Bewohnerin Desiree Sharpe merkte an, dass eine 85-Jährige die Reparatur eines geplatzten Boilers selbst bezahlt habe, welcher immer noch undicht sei; zudem gebe es defekte Spülkästen, Feuchtigkeit und unbeleuchtete Straßen.

Das Dewetshof Retirement Village war in diesem Jahr nicht für Reparaturen vorgesehen, wobei Probleme wie eingestürzte Decken und undichte Wasserhähne auf eine Mittelzuweisung warten. Die Stadt führte einige Verzögerungen darauf zurück, dass die Instandhaltung von der Johannesburg Social Housing Company übernommen wurde. Beamte bestätigten, dass nicht alle Einrichtungen in den geplanten Programmen enthalten sind.

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