Einwohner von Meadowlands bilden Patrouillen zur Bekämpfung der steigenden Kriminalität

Einwohner von Meadowlands in Soweto patrouillieren nach jahrelanger unzureichender Reaktion von Polizei und Stadtverwaltung in Gruppen von 30 bis 40 Personen durch ihre Straßen. Sie führen bei Tag- und Nachtschichten Taschenlampen und Funkgeräte mit sich. Die Initiative wird von "Put Patrollers First" geleitet, das im Juni 2024 gegründet wurde.

Der 56-jährige Collen Makgopela gründete "Put Patrollers First", nachdem er das örtliche Community Policing Forum verlassen hatte. Das Netzwerk betreibt mittlerweile mehrere Zweigstellen in Gauteng und arbeitet mit dem SAPS zusammen. Die Freiwilligen finanzieren ihre Ausrüstung selbst und erhalten keine Bezahlung. Der amtierende Polizeiminister Firoz Cachalia bestätigte am 22. Juni, dass 600 Millionen Rand, die für Polizeistationen und bürgernahe Polizeiarbeit vorgesehen waren, vor den Märschen am 30. Juni für Sicherheitsoperationen umgeleitet wurden. Die Patrouillengänger sagen, dass diese Mittel ihre Arbeit hätten unterstützen können. Makgopela und andere Freiwillige berichten von Spannungen mit Stadträten, die sich ihrer Meinung nach mit fremden Federn schmücken, wenn es um Festnahmen geht. Sie berichten zudem von Erschöpfung und persönlichen Risiken, einschließlich des Verlusts von Mitgliedern. Die Gruppe fordert eine formelle Anerkennung sowie einen Stützpunkt durch die Stadtverwaltung.

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