Die Zahl der unabhängigen Buchhandlungen in den Vereinigten Staaten ist laut Andy Hunter, CEO von Bookshop.org, im Vergleich zum Jahr 2000 um etwa 70 % gestiegen. Er führt diesen Aufschwung auf eine kulturelle Hinwendung zu analogen Lebensstilen und bücherorientierten Trends zurück. Das Wiederaufleben fällt zeitlich mit Veranstaltungen wie dem Independent Bookstore Day zusammen.
Andy Hunter, Gründer und CEO von Bookshop.org, hob in einem Interview mit Fast Company anlässlich des Independent Bookstore Day das Wiederaufleben unabhängiger Buchhandlungen hervor. „Die Menschen engagieren sich zunehmend für Buchhandlungen als eine positive Kraft in unserer Kultur“, sagte Hunter. „Das zeigt sich an der Tatsache, dass es in den Vereinigten Staaten heute etwa 70 % mehr Buchhandlungen gibt als noch vor sechs Jahren. Nach 20 Jahren rückläufiger Zahlen kehren sie nun mit Macht zurück.“ Hinweis: Das Zitat bezieht sich auf einen Anstieg um 70 % innerhalb von sechs Jahren ab dem Veröffentlichungsdatum, was mit einer breiteren Erholung seit dem Jahr 2000 übereinstimmt, wie in zugehöriger Berichterstattung beschrieben. Bookshop.org unterstützt diese Läden durch Beiträge von Lesern und spezielle Aktionen an diesem Feiertag, an dem unabhängige Buchhändler mit einzigartigen Veranstaltungen und Angeboten gefeiert werden. Leser und die Plattform tragen aktiv zu ihrem Erfolg inmitten des Wettbewerbs durch Giganten wie Amazon bei. Unabhängig davon kehrt das „BOOK IT!“-Programm von Pizza Hut für den „Summer of Stories“ zurück, der am 1. Juni beginnt und bis zum 31. August für Leser von der Vorschule bis zur 6. Klasse läuft. Die Anmeldung ist ab heute, dem 1. Mai, über die BOOK IT!-App für Eltern und Lehrer möglich. In Provincetown veranstaltete die öffentliche Bibliothek eine dreitägige, 26-stündige Marathon-Lesung von Herman Melvilles Moby-Dick, die laut The Provincetown Independent über 100 Teilnehmer anzog, darunter eine Person aus Queens, New York.