Kolumbiens Markt für gedruckte Bücher wächst 2025 um 6%

Der kolumbianische Markt für gedruckte Bücher verzeichnete im Jahr 2025 ein Wachstum von 6 % bei den verkauften Einheiten und lag damit weit über dem nahezu stagnierenden weltweiten Durchschnitt, so ein auf der Filbo vorgestellter Bericht von NielsenIQ BookData. Die internationale Entwicklung zeigt Stabilität, wobei Kolumbien neben Indien und Brasilien zu den Spitzenreitern zählt. Experten sehen weiteres Wachstumspotenzial durch steigende Einkommen und ein gewachsenes Bewusstsein für das Lesen.

Der auf der Internationalen Buchmesse in Bogotá (Filbo) vorgestellte Bericht von NielsenIQ BookData zeigt, dass auf dem weltweiten Markt für gedruckte Bücher im Jahr 2025 1,5 Milliarden Einheiten im Wert von 15,4 Milliarden US-Dollar abgesetzt wurden, was einem durchschnittlichen Wachstum von lediglich +0,05 % bei den Einheiten gegenüber 2024 entspricht.

Kolumbien stach mit +6 % bei den Einheiten hervor und lag damit hinter Indien (+19 %), Brasilien (+11 %), Neuseeland (+10 %) und Portugal (+7 %). Beim Umsatz verzeichneten 11 der 18 Märkte ein Plus. David Peman, Leiter für Lateinamerika bei Nielsen BookScan, erklärte: „In Kolumbien wies der Markt 2025 eine positive Entwicklung auf, mit 6 % Wachstum bei den Einheiten [...] Das physische Buch wird nicht verschwinden“.

Die spanischsprachigen Märkte (Chile, Kolumbien, Spanien und Mexiko) erreichten insgesamt 117,1 Millionen Einheiten und einen Umsatz von 2 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von +1 % bei den Einheiten und +6 % beim Umsatz entspricht und damit über dem weltweiten Durchschnitt liegt. Spanien macht 65 % der Verkäufe aus, gefolgt von Mexiko, das eine starke Erholung nach der Pandemie verzeichnete (+20 % bei den Einheiten seit 2022).

Emiro Aristizábal, Präsident der kolumbianischen Buchkammer, merkte an: „Die Zahlen zeigen, dass wir viel Raum zum Wachsen haben, in dem Maße, wie die Einkommen steigen und auch das Bewusstsein für das Lesen in der Bevölkerung zunimmt“. In Lateinamerika dominiert Sachliteratur den Konsum, anders als in Europa.

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