DANE berichtete, dass die Industrieproduktion im verarbeitenden Gewerbe im Januar 2026 um 0,5 % im Vergleich zu Januar 2025 gefallen ist, wobei die realen Verkäufe um 0,7 % zurückgingen. Dies markiert zwei aufeinanderfolgende Monate mit Produktionsrückgang und drei für Verkäufe.
Das Nationale Administrative Departement für Statistik (DANE) hat die Monatliche Fertigungsuntersuchung mit Territorialfokus (Emmet) für Januar 2026 veröffentlicht. Die reale Produktion veränderte sich um -0,5 %, die realen Verkäufe um -0,7 % und das beschäftigte Personal stieg um 0,1 % im Vergleich zu Januar 2025. Im Vormonat war die Produktion national um 1,9 % und die Verkäufe um 1,4 % gestiegen, nach Daten von Andi und DANE. Der Sektor weist drei aufeinanderfolgende Monate mit Verkaufsrückgängen und zwei mit negativer Produktion auf, so Bruce Mac Master, Präsident von Andi. Aktivitäten mit den größten Produktionsrückgängen waren Basisindustrien für Edel- und Nichteisenmetalle (-17,3 %), Verarbeitung von Kakao, Schokolade und Süßwaren (-16,2 %) sowie Gummiprodukte (-12,7 %). Bei den Verkäufen sanken Automobilfahrzeuge (-25,4 %), Ledergerbung und -nachgerbung (-19,5 %) sowie Basisindustrien für Nichteisenmetalle (-19,3 %). Von 39 analysierten Aktivitäten zeigten 22 negative Produktionsvariationen. Im Index der industriellen Produktion fielen 15 von 26 Aktivitäten, wobei Fertigung von Maschinen und Ausrüstungen -10,6 % und elektrische Apparate -9,6 % auswiesen. Positive Ergebnisse gab es bei Automobilfahrzeugen (+37,9 %) und anderer Transportausrüstung (+26,6 %). Territorial meldeten neun von 14 Departamentos Rückgänge: Bogotá (-2,6 %), Atlántico (-4,1 %) und Cundinamarca (-1,4 %). Die Metropolregion Barranquilla trug mit -4,2 % negativ bei. Santander wuchs um 11,1 %, Valle del Cauca um 1,4 % und Santiago de Cali um 7,9 %. Über die 12 Monate von Februar 2025 bis Januar 2026 stieg die Produktion um 1,7 %, die Verkäufe ebenso und die Beschäftigung um 0,5 %. Mac Master führte die Ergebnisse auf Schmuggel, unfaire Handelspraktiken, hohe Kosten, Inflation, Handelsprobleme mit Ecuador und neue Steuern zurück.