Herausforderungen im kolumbianischen Arbeitsmarkt durch hohe Informalität

Die Arbeitslosenquote in Kolumbien fiel im Januar 2026 auf 10,9 %, laut Dane, was einem Rückgang um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zu Januar 2025 entspricht. Andi-Präsident Bruce Mac Master bezweifelte den Rückgang der Informalität um einen Prozentpunkt und stellte fest, dass das Jobwachstum durch nicht lohnabhängige Positionen getrieben wurde.

Das Nationale Verwaltungsdepartement für Statistik (Dane) hat die Arbeitsmarktdaten für Januar 2026 veröffentlicht, die eine Arbeitslosenquote von 10,9 % zeigen, einen Rückgang um 0,8 Prozentpunkte gegenüber Januar 2025. Von den 324.000 neuen Jobs waren nur 75.000 abhängig Beschäftigte, was darauf hindeutet, dass das Wachstum hauptsächlich in nicht abhängiger Beschäftigung lag.  nnBruce Mac Master, Präsident des kolumbianischen Verbands der Unternehmer (Andi), äußerte Bedenken hinsichtlich der hohen Informalitätsgrade. Er erklärte: „Eine der größten Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sind die hohen Informalitätsgrade. Es ist nicht ersichtlich, wie die Januarergebnisse einen Rückgang der Informalität um einen Prozentpunkt zeigen.“ Mac Master fragte zudem, ob der Anstieg der Beschäftigung aus öffentlichen Ausgaben für Dienstleistungsaufträge vor dem Garantiegengesetz resultiere, nachdem er die Ergebnisse nach Tätigkeitsbereich und beruflicher Position geprüft hatte.  nnTrotz der niedrigeren Arbeitslosenquote sank die Arbeitsmarktpartizipation, da 410.000 Personen wirtschaftlich inaktiv wurden. Die globale Partizipationsrate lag bei 63,6 %, die Beschäftigungsrate bei 56,7 %, ähnlich wie im Vorjahr. Insgesamt waren in Kolumbien 23,2 Millionen Personen beschäftigt.  nnDer Sektor Handel und Fahrzeugreparatur macht 17,2 % der Arbeitnehmer aus, verlor aber 149.000 Jobs im Vergleich zu Januar 2025. Im Gegensatz dazu kamen in der öffentlichen Verwaltung und Verteidigung 172.000 Stellen hinzu, während fachliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten 155.000 neue Jobs gewannen.

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