Handelsvertrauen steigt im März um 0,2 %, während Industrievertrauen sinkt, berichtet Fedesarrollo

Die Geschäftsklimaumfrage von Fedesarrollo für März bezifferte den Index des Handelsvertrauens auf 22,8 %, was einem Anstieg von 0,2 Prozentpunkten gegenüber Februar entspricht, bedingt durch einen Rückgang der Lagerbestände. Im Gegensatz dazu fiel der Index des Industrievertrauens aufgrund gesunkener Produktionserwartungen um 3,2 Punkte in den negativen Bereich.

Die Geschäftsklimaumfrage von Fedesarrollo für März bezifferte den Index des Handelsvertrauens (ICCO) auf 22,8 %, ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber Februar. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf geringere Lagerbestände bei den Händlern zurückzuführen, obwohl deren wirtschaftliche Erwartungen für das nächste Halbjahr um 0,2 % sanken.

Im Vergleich zum März 2025 stieg der ICCO um 1 %, angetrieben durch eine verbesserte Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Unternehmen.

Unterdessen ging der Index des Industrievertrauens (ICI) gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozentpunkte zurück und rutschte in den negativen Bereich. Die Auftragseingänge stiegen zwar um 3,9 %, der Rückgang des Index war jedoch auf einen Einbruch der Produktionserwartungen um 8,5 % und einen Anstieg der Lagerbestände um 4,8 % zurückzuführen.

Mit Blick auf das nächste Quartal planen 75,8 % der Industrieunternehmen, die Mitarbeiterzahl beizubehalten, 7,4 % planen eine Expansion und 16,8 % einen Personalabbau. Der Beschäftigungssaldo verbesserte sich von Ende 2025 um 9,2 % auf -9,4 %, bleibt jedoch unter dem Niveau von März 2025. Zum Thema Schmuggel erreichte der Saldo 4,2 %, wobei 60,1 % der Befragten angaben, dass sich die Lage Anfang 2026 nicht verändert habe.

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