Tiendanube hat die erste Ausgabe seines NubeCommerce-Kolumbien-Berichts veröffentlicht, der den aktuellen Stand des E-Commerce im Land analysiert. Die Studie hebt die hohe Akzeptanz künstlicher Intelligenz unter Online-Shops hervor, wobei deren Einsatz größtenteils taktisch bleibt. Sie identifiziert auch Herausforderungen bei Promotionsstrategien und Abhängigkeit von externen Plattformen.
Der NubeCommerce-Kolumbien-Bericht, eine Initiative von Tiendanube – der führenden E-Commerce-Plattform der Region –, untersucht die Leistung von Online-Unternehmen im Jahr 2025, die Herausforderungen und Chancen für Mikro-, Klein- und Mittelbetriebe (MiPymes) sowie Startups und Lektionen für das Wachstum im Jahr 2026. Dies ist die erste Ausgabe für den kolumbianischen Markt, die ähnliche Studien ergänzt, die seit 2015 in Argentinien, Mexiko und Brasilien durchgeführt wurden. nnIn Bezug auf die Technologieadoption geben 88 % der Shops an, künstliche Intelligenz (KI) bereits einzusetzen oder einzuführen zu planen, wobei mehr als 62 % einen signifikanten Einfluss auf ihr Geschäft im Jahr 2026 erwarten. Der Einsatz dieser Tools ist jedoch hauptsächlich taktisch und konzentriert sich auf Inhaltsgenerierung und Katalogoptimierung. Der Bericht stellt fest, dass strategische Anwendungen wie die Automatisierung von Antworten, Personalisierung von Marketingkampagnen und Verbesserung der Kundenerfahrung weiterhin eine offene Herausforderung darstellen. nnBei Promotionsstrategien konzentrierten sich die meisten Aktionen 2025 auf wichtige Handelsdaten – wie Muttertag und Vatertag, Weihnachten, Black Days und Amor y Amistad. Dennoch führten 32,6 % der Online-Unternehmen während dieser Schlüsselfristen zur Kundenakquise oder -bindung keine Aktivitäten durch. Die Studie hebt die bevorstehende FIFA-Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 19. Juli als 39-tägige Verkaufschance hervor. Sie empfiehlt, von isolierten Aktivierungen auf saisonale Planung umzusteigen, mit Priorisierung wichtiger Tage durch integrierte Kampagnen mit Promotionen, Inhalten und Remarketing. Große kolumbianische Marken planen beispielsweise Weihnachten bereits ab der Jahresmitte. nnSchließlich betreiben 73,5 % der Marken ausschließlich digitale Kanäle, aber nur 7,5 % verkaufen exklusiv aus ihrem eigenen Shop, was auf eine starke Abhängigkeit von externen Plattformen hinweist. 55,3 % der Marketplace-Nutzer leiten Kunden nicht in ihren eigenen Online-Shop um, was die Datenerfassung zur Aufbau von Communities und Förderung direkter Verkäufe einschränkt, die Margen, Volumen und Wiederholungskäufe verbessern.