Fernando Savore, Vizepräsident des Nationalen Verbands und des Allgemeinen Verbands der Lebensmittelhändler, erklärte bei Canal E, wie sich der Konsum in Supermärkten und Geschäften aufgrund von Inflation und Digitalisierung verändert hat. Er stellte fest, dass große Einkäufe abgenommen haben, was kleine Nachschläge in Nachbarschaftsgeschäften begünstigt. Er hob auch den Anstieg virtueller Zahlungen und Preisanpassungen bei Lebensmitteln hervor.
In einem Interview bei Canal E beschrieb Fernando Savore, Vizepräsident des Nationalen Verbands und des Allgemeinen Verbands der Lebensmittelhändler, die Veränderungen in den Konsummustern in Argentinien. Laut Savore haben sich die Gewohnheiten erheblich verändert: „Die Menschen machen nicht mehr diesen großen Einkauf“, bezogen auf zweiwöchentliche, monatliche oder wöchentliche Einkäufe, die durch häufigere und kleinere Nachschläge in Nachbarschaftsgeschäften ersetzt wurden. Savore spielte die Rolle der Hypermärkte als Hauptbegünstigte dieses wirtschaftlichen Szenarios herunter. „Hypermärkte können sagen, was sie wollen, aber die Indikatoren sind nicht so“, sagte er. Im November verzeichneten Hypermärkte einen Rückgang um 2,4 Punkte, während Geschäfte um 9 % wuchsen. Ein weiterer Schlüsselaspekt ist das Lagerbestandsmanagement. Früher horteten Händler Produkte in Lagern, um sich vor aggressiven Erhöhungen zu schützen, aber jetzt halten sie nur noch Bestände für eine Woche: „Ich habe keine Ware mehr im Lager außer dem Nachschub für die Woche.“ Die Digitalisierung hat die Zahlungen verändert. Savore enthüllte, dass „von je 10 Kunden 8 mit einem virtuellen Format zahlen“. Vor der Pandemie nutzten 70 % Bargeld und 30 % virtuell; danach kehrte es sich um. Sogar Lieferanten akzeptieren digitale Zahlungen wie Überweisungen oder QR-Codes, und Savore warnte: „Der Händler, der heute nur Bargeld annehmen will, verkauft nichts.“ Das ermöglicht auch Nachverfolgbarkeit: „Alles Verkaufte ist in den Büchern.“ Hinsichtlich der Inflation gab es im Januar flächendeckende Anpassungen: 2,5 % bei Milchprodukten, über 3 % bei verpackten Lebensmitteln, 5 % bei Wurstwaren und 6 % bei Reinigung und Körperpflege. Für Februar werden 2,7 % Erhöhungen bei Milchprodukten erwartet, was über 5 % in zwei Monaten accumuliert. Savore merkte an, dass diese Erhöhungen zuzüglich Versorgungs- und Transportkosten die Familienhaushalte belasten. Schließlich hob er die Anpassung der Rentner an virtuelle Wallets hervor: „Sie haben es gelernt, gelernt.“ Er erwähnte Aktionen wie Cuenta DNI, die freitags 20 % Rabatt bietet und Ältere anzieht.