Ein Gastronom aus Malmö hat die kommende Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von 12 % auf 6 %, die am 1. April in Kraft tritt, kritisiert. Die Änderung gilt für Lebensmittel und Essen zum Mitnehmen, jedoch nicht für Restaurantmahlzeiten. Hannes Kongstad von Kiosko import sieht darin einen Vorteil für große Ketten.
Der Staatshaushalt für 2026 sieht vor, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel ab dem 1. April von 12 % auf 6 % zu senken. Die Reform deckt in Geschäften gekaufte Lebensmittel, Essen zum Mitnehmen sowie Kaffee zum Mitnehmen ab, schließt jedoch Mahlzeiten in Restaurants aus.
Hannes Kongstad, Miteigentümer von Kiosko import in Malmö, hat scharfe Kritik geübt. „Es fühlt sich eher wie ein Dienst an den großen Lebensmittelriesen an“, sagte er gegenüber Sydsvenskan. Er argumentiert, dass die Senkung Supermärkten auf Kosten kleinerer Akteure wie Restaurants zugutekommt.
Die Mehrwertsteuersenkung zielt laut Haushaltsbeschluss darauf ab, den Verbrauchern mehr Geld zu lassen und die Wirtschaft anzukurbeln. Die Kritik verdeutlicht die unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie sich die Reform auf verschiedene Bereiche des Lebensmittelsektors auswirkt.