Geschäftsführer von Unternehmensverband kritisiert schwedisches Stromnetz wegen ungenutzter Milliarden

Der Geschäftsführer der Företagarna, Magnus Demervall, kritisiert Svenska kraftnät dafür, 85 Milliarden Kronen an ungenutzten Stausgebühreneinnahmen zu halten, und vergleicht die Behörde mit Scrooge McDuck. Er fordert mehr Investitionen und niedrigere Netzentgelte, um hohe Stromkosten für Haushalte und Unternehmen zu lindern. Prognosen deuten darauf hin, dass Februar der teuerste Strommonat der Moderne wird.

Magnus Demervall, Geschäftsführer der Unternehmensorganisation Företagarna, übt in einem Interview mit Expressen scharfe Kritik an Svenska kraftnät. Er hebt hervor, dass die Behörde seit 2020 168 Milliarden Kronen an Stausgebühreneinnahmen von schwedischen Stromkunden eingesammelt hat, von denen 85 Milliarden Kronen am Jahresende ungenutzt blieben. Diese Einnahmen entstehen durch Preisdifferenzen zwischen Gebieten, in denen Stromübertragung nicht möglich ist. nnDemervall wirft Svenska kraftnät vor, Geld zu horten und sich hinter Vorschriften zu verstecken. „Svenska kraftnät verhält sich fast wie Scrooge McDuck“, sagt er und fügt hinzu: „Es ist durchaus möglich, mehr Projekte zu starten“ und „Gebühren für darunterliegende regionale und lokale Netze zu senken.“ Laut ihm könne die Regierung die Behörde stärker anweisen, um Verbrauchern zu nutzen. nnSvenska kraftnät antwortet über den stellvertretenden Generaldirektor Peter Wigert, dass Vorschriften Reinvestitionen einschränken, die bis zu zehn Jahre dauern können. „Wir tun alles, um sie so schnell wie möglich zurückzugeben“, sagt Wigert zu SRs Ekot. Die Behörde arbeitet daran, Netzentgelte niedrig zu halten und den Strommarkt zu erweitern, um bessere Bilanzierung zu erreichen. nnHohe Stromkosten treffen hart, laut einer Umfrage von Företagarna. Etwa jeder fünfte Betrieb pausiert Investitionen, und Äquivalent von 15.000 Unternehmen planen Stellenstreichungen. Prognosen von Godel zeigen einen durchschnittlichen Strompreis von 112 Öre pro Kilowattstunde für ganz Schweden im Februar, den höchsten je für einen Februar. Die Preise sollen im März je nach Preiszone um 34–49 Prozent sinken. Das Jahresdurchschnitt liegt bei geschätzten 57 Öre pro Kilowattstunde. nnDemervall kritisiert auch den EU-Vorschlag, schwedische Stauseinnahmen für Netze in anderen Ländern zu nutzen, und fordert niedrigere Stromsteuern.

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