Strompreise schossen im Februar hoch, besonders im Norden

Die Strompreise in Schweden stiegen im Februar stark an, mit den größten Zuwächsen im Norden, wo die Preise mehr als 660 Prozent teurer als im Vorjahr wurden. Experten nennen kaltes Wetter, schwache Winde und gesteigerte Exporte als Ursachen für den Schock. Die Prognosen deuten auf günstigere Preise im März hin, doch Unsicherheiten bleiben.

Februar war der teuerste Monat für Strom in Schweden seit der Energiekrise 2022 und der kostspieligste Februar aller Zeiten. Die Preise stiegen im ganzen Land, aber besonders in den nördlichen Gebotszonen. In Gebotszone 1 (Luleå) erreichte der Spotpreis 98,8 Öre pro kWh, ein Anstieg um 667 Prozent von 12,9 Öre im Februar vergangenen Jahres. In Zone 2 (Sundsvall) betrug er 98,5 Öre, ein Plus von 580 Prozent von 14,5 Öre. Auch im Süden gab es Steigerungen: 110,2 Öre in Stockholm (von 77 Öre) und 113,3 Öre in Malmö (von 103,9 Öre). \n\nClaes Hemberg, Energieökonom bei Nibe, stellt fest, dass Nord-Schweden nun Preise ähnlich wie in Skåne hat. „Normalerweise haben die südlichen Teile dreimal bis fünfmal teureren Strom, aber im Februar hatte das ganze Land die gleichen hohen Preise“, schreibt er in einer E-Mail. Er führt die Steigerungen auf kaltes Wetter, fehlende Windkraft und Exporte nach Finnland über die neue Aurora-Leitung zurück, die seit November 2023 in Betrieb ist. \n\nMaria Erdmann, CEO von Godel, erklärt, dass die Windkraft nicht wie erwartet geliefert hat, kombiniert mit hoher Nachfrage durch Heizungen. „In einem großen Teil schwedischer Haushalte wird Strom zum Heizen genutzt, so dass wir bei Kälte mehr Strom nachfragen. Dann kostet es einfach mehr.“ \n\nZusätzliche Faktoren sind geringe Niederschläge, die die Wasserkraft beeinträchtigen, und geopolitische Spannungen bei Gaseinfuhren nach Europa aufgrund des Kriegs im Iran, was die Preise im Süden Schwedens anhebt. Erdmann beschreibt den Markt als „wirklich besorgt und unsicher“. Die Prognose deutet auf niedrigere Preise im März im Vergleich zu Februar hin, aber Hemberg warnt, dass die harten Wochen sich in den Monat hineinziehen könnten und eine positive Wendung in der Haushaltsekonomie bis April verzögert ist. Die durchschnittlichen Rechnungen von Villen-Haushalten stiegen um zehn Prozent gegenüber Januar.

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