Nach einer langen Kälteperiode werden in Südschweden am Wochenende wärmere Temperaturen und Niederschläge erwartet. SMHI warnt vor Risiken wie glatten Straßen und Erfrierungen im Norden. Meteorologen notieren einen Wechsel von Hoch- zu Tiefdruck.
Schweden ist seit fast zwei Monaten von anhaltender Kälte geprägt, doch mildere Luft nähert sich nun, besonders in den südlichen Regionen. Laut SMHI-Meteorologe Linus Falk wird das dominierende Hochdruckgebiet ab Freitagabend durch ein Tiefdrucksystem aus dem Westen abgelöst. Dies bringt höhere Temperaturen und Niederschläge an die Westküste und nach Götaland. „Am Samstag könnten wir in Götaland und Südsvealand Temperaturen um null oder ein paar Grad plus sehen“, sagt SMHI-Meteorologin Caroline Vahlberg. Die Niederschläge sind gemischt: Regen im Süden, aber Schnee im Norden, wo kalte Luft anhält. SMHI hat eine gelbe Warnung für starke Kühleffekte in den nördlichen Lappland-Bergen am Freitag ausgegeben, mit Temperaturen um minus 30 Grad und hohem Erfrierungsrisiko. „Schützen Sie sich vor dem Wind und achten Sie auf die Warnsignale des Körpers“, rät SMHI. In Götaland könnte starker Niederschlag zu einer Schneewarnung führen, sagt Falk. Der tiefe Bodenfrost hält die Straßen kalt und erhöht das Risiko glatter Verhältnisse bei Regen. „Fällt Regen auf kalte Straßenoberflächen, besteht definitiv ein Risiko für Glätte“, warnt Vahlberg. Trotz des milderen Trends Ende Februar bestehen Variationen: kalt im Norden, wärmer im Süden. Doch Freitagnacht und -morgen bleiben sehr kalt vor der Änderung. Stärkerer Wind könnte Stromrechnungen leicht senken.