Ägypten strebt eine außergewöhnliche Verbesserung seiner Haushaltsverschuldungsindikatoren an, während es ein zweites Paket steuerlicher Erleichterungen umsetzt, das die Senkung der Mehrwertsteuer auf medizinische Ausrüstung von 14 % auf 5 % umfasst, sagte Finanzminister Ahmed Kouchouk am Dienstag. Auf der Hapi Journal Konferenz zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit betonte Kouchouk das Gleichgewicht zwischen Unterstützung wirtschaftlicher Aktivität und fiskalischer Disziplin, um mehr Spielraum für Ausgaben zur menschlichen Entwicklung zu schaffen.
Die ägyptische Regierung zielt auf eine außergewöhnliche Verbesserung ihrer öffentlichen Verschuldungsindikatoren im Rahmen breiterer wirtschaftlicher Reformen ab, kündigte Finanzminister Ahmed Kouchouk am Dienstag auf der Hapi Journal Konferenz zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit an, die am 16. Dezember 2025 stattfand. Dies erfolgt parallel zu einem zweiten Paket steuerlicher Anreize, das Schlüsselgeschäftspartner unterstützen soll, wobei Kouchouk sagte: „Wir unterstützen Sie mit dem größtmöglichen Maß an Unterstützung.“
Das Paket umfasst Anreize, um große Unternehmen zur Notierung an der Egyptian Exchange in Partnerschaft mit der Financial Regulatory Authority zu ermutigen. Eine Schlüsselmäßnahme ist die Senkung der Mehrwertsteuer auf medizinische Maschinen und Ausrüstung von 14 % auf 5 %. Darüber hinaus werden institutionelle Reformen die Rückerstattung von Mehrwertsteuer vereinfachen und beschleunigen, um Geschäftsbetriebe zu stärken.
Für kleine Unternehmen bleibt ein vereinfachtes Steuerregime für Startups, Freiberufler und Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 20 Millionen ägyptischen Pfund bestehen. Das Ministerium arbeitet mit der Micro, Small and Medium Enterprises Development Agency zusammen, um zusätzliche Anreize und kostengünstige Finanzierungen für die ersten 100.000 einsteigenden Einheiten anzubieten.
Bei Grundsteuern liegt der Fokus auf digitalen Werkzeugen, einschließlich einer Mobile-App für Immobilientransaktionssteuern. Kouchouk bestätigte, dass der Veräußerungssteuersatz bei 2,5 % des Verkaufswerts stabil bleibt und unabhängig vom Transaktionsvolumen ist. Diese Schritte sollen das Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig fiskalische Verantwortung wahren.