Der kolumbianische Verband der Reisebüros und Tourismusunternehmen (Anato) berichtete, dass über 70 % seiner Agenturen trotz globaler Herausforderungen damit rechnen, die Umsätze für die Osterwoche 2026 beizubehalten oder zu steigern. Die Umfrage zeigt eine starke Präferenz für Sonnen- und Strandziele wie Cartagena und San Andrés.
In Cali gab Anato am 27. März 2026 die Ergebnisse seiner Umfrage zu den Umsatzerwartungen für die Osterwoche 2026 bekannt. Paula Cortés Calle, die geschäftsführende Präsidentin von Anato, erklärte, dass 36,3 % der Agenturen davon ausgehen, das Umsatzniveau von 2025 zu halten, 35,4 % prognostizieren Zuwächse und 28,3 % erwarten Rückgänge.
"Die Analyse unserer Umfrage ergab, dass 36,3 % der ANATO-Reisebüros ihre Umsätze im Vergleich zur Osterwoche 2025 halten wollen, während 35,4 % ein Plus und 28,3 % ein Minus erwarten. Im Detail schätzen von denjenigen, die ein Wachstum prognostizieren, 22,2 % Anstiege von über 20 % und der gleiche Anteil liegt zwischen 1 % und 10 %", erläuterte Cortés Calle.
Unter den Agenturen, die Rückgänge erwarten, prognostiziert ein Viertel einen Einbruch von über 10 %. Nationale Sonnen- und Strandziele führen die Liste an: Cartagena mit 29,3 %, San Andrés mit 20,4 % und Santa Marta mit 16,2 %. Es folgen die Kaffee-Region (Coffee Axis) mit 11 % sowie Medellín, Bogotá und Boyacá. Aufstrebende Regionen wie Amazonas, Guaviare und die Pazifikküste gewinnen zunehmend an Bedeutung.
International entfallen 25,3 % auf Punta Cana und 20,5 % auf Cancún. Florida verzeichnet eine starke Nachfrage, ergänzt durch Curaçao, Panama, Südamerika sowie spezielle Fernreiseziele wie Japan, Korea und Ägypten.