Die Regierung von Huila rechnet während der Osterwoche mit mindestens 15.000 Besuchern; dies ist angesichts eines rückläufigen Tourismustrends weniger als im Jahr 2025. Natalia Alejandra Ortiz Valderrama, amtierende Sekretärin für wirtschaftliche Entwicklung und Tourismus, verweist trotz eines umfassenden Programms an religiösen und kulturellen Veranstaltungen auf moderate Hotelbuchungen. Gemeinden wie Neiva und Garzón sind die Hauptanziehungspunkte.
Die Regierung von Huila erwartet für die Osterwoche 15.000 Besucher, ein Rückgang gegenüber den 23.115 im Jahr 2025, 27.828 im Jahr 2024 und 52.964 im Jahr 2023 – weit unter den 54.257 aus dem Jahr 2019. „Wir hoffen sehr, dass die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr steigen, aber unsere Prognose basiert auf einer Umfrage im Hotelsektor, die zeigt, dass die Reservierungen nicht so hoch sind“, sagte Ortiz Valderrama. Zu den wichtigsten Zielen gehören Neiva, Garzón, San Agustín, Campoalegre, Suaza, Pitalito und Nátaga, wo unter anderem die Banda Sinfónica Metropolitana in Neiva, das Festival de Danza Religiosa in Garzón und Ópera en La Jagua geboten werden. Weitere Veranstaltungen sind das Fiesta Nacional del Campo y la Cosecha in Nátaga, ein Filmfestival in Paicol und eine Kunsthandwerksausstellung in San Agustín. Ein Höhepunkt ist der erste 26 Kilometer lange Kreuzweg (viacrucis) in Villavieja durch die Desierto de La Tatacoa, der um 4 Uhr morgens vom Hauptpark bis zur Vereda El Doche beginnt. Zu den Attraktionen zählen auch der Parque Arqueológico de San Agustín, die Las Termales de Rivera und der Stausee Betania. Sicherheitsoperationen mit Polizei und Armee werden die Straßen und Touristenorte abdecken. Ortiz Valderrama mahnt zu vorsichtigem Reisen, fordert dazu auf, nicht alkoholisiert Auto zu fahren, und bittet darum, die lokale Wirtschaft durch den Kauf regionaler Produkte unter der Verwaltung von Gouverneur Rodrigo Villalba zu unterstützen.