Die kolumbianische Nationalpolizei hat im Rahmen der Strategie „Semana Santa Segura“ landesweit 34.720 Beamte im Einsatz, um die Sicherheit während der Karwoche zu gewährleisten. Der Plan umfasst Verkehrskontrollen, den Schutz von Touristenorten, Umweltschutzmaßnahmen sowie die Prävention von Ausbeutung von Kindern. Im Departement Huila wurde ein Sicherheitsaufgebot von rund 1.200 Beamten aktiviert.
Die kolumbianische Nationalpolizei hat die Strategie „Semana Santa Segura“ (Sichere Karwoche) gestartet und landesweit 34.720 Beamte entsandt, um das Zusammenleben und die Sicherheit angesichts des hohen Verkehrsaufkommens zu schützen. Präventive und kontrollierende Maßnahmen konzentrieren sich auf Touristenziele, Hauptverkehrsachsen, Transportterminals und religiöse Veranstaltungsorte. Für den Straßenverkehr stellt die Direktion für Transit und Verkehr über 4.200 Beamte an 140 Kontrollpunkten bereit, wobei der Fokus im Rahmen der Kampagne „No más excusas en la vía“ (Keine Ausreden mehr auf der Straße) auf 20 unfallträchtigen Abschnitten liegt. Die Tourismuspolizei, bestehend aus 1.712 Kräften, wird Besucher an Stränden, Flüssen und in Ferienanlagen begleiten und informelle Reiseveranstalter sowie Hotels überprüfen. Das Carabiniere- und Umweltschutzkorps wird zudem die Kontrollen gegen den illegalen Handel mit Wildtieren und Pflanzen, wie etwa Vögeln, Schildkröten, Leguanen und Wachspalmen, verschärfen. Die Ausbeutung von Kindern zu kommerziellen Zwecken soll in stark frequentierten Bereichen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft und anderen Behörden verhindert werden. Im Departement Huila werden im Rahmen von „Huila Más Seguro“ rund 1.200 Beamte eingesetzt, davon 210 in Neiva; man rechnet mit 90.000 Fahrzeugen und 360.000 Reisenden. Oberst Javier Alberto Duarte Reyes, Kommandeur der Polizei von Huila, erklärte: „Unser Engagement gilt einer sicheren, friedlichen Karwoche mit einem guten Miteinander für alle Einwohner von Huila und unsere Besucher.“ Oberst Héctor Jairo Betancourt Rojas, Kommandeur der Polizei der Metropolregion Neiva, ergänzte: „Unser Ziel ist es, dass Einheimische und Besucher eine sichere Karwoche genießen können.“ Die Polizei wird sich mit den örtlichen Behörden abstimmen, um den Schutz des Lebens im gesamten Hoheitsgebiet zu priorisieren.