Das Dagma und die Metropolitanpolizei von Cali haben während der Karwoche ihre Inspektionsmaßnahmen zum Schutz wildlebender Arten intensiviert. Am Transportterminal beschlagnahmten sie acht lebende blaue Krabben sowie ein geräuchertes Gürteltier aus Nariño. Die Bemühungen umfassen auch die Aufklärung von Reisenden über den illegalen Tiertransport.
Cali, 27. März 2026. Im Vorfeld der Karwoche haben die Verwaltungsabteilung für Umweltmanagement (Dagma) und die Umweltschutzgruppe der Metropolitanpolizei ihre Inspektions-, Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen verstärkt, um den Handel mit geschützten Arten zu unterbinden. Kontrollen fanden auf Märkten und am Transportterminal statt, wo die Händler laut Behörden eine verbesserte Einstellung zeigten, was auf ein wachsendes Bewusstsein für den Erhalt der Tierwelt hindeutet. Bei einem Einsatz am Terminal beschlagnahmten die Beamten acht lebende blaue Krabben, die zum Verkauf bereitstanden, sowie ein geräuchertes Gürteltier aus Nariño. Die Krabben werden in eine Auffangstation gebracht, um sich zu erholen und später wieder ausgewildert zu werden. Pädagogische Maßnahmen richteten sich an Reisende, die davor gewarnt wurden, Wildtiere in Styroporbehältern zu transportieren. Jessica Galíndez Cerón, Biologin bei der Wildtiermanagementgruppe des Dagma, erklärte: „Der Verkauf von Wildtieren stellt in Kolumbien ein Umweltverbrechen dar und wird mit Freiheitsstrafen von 60 bis 135 Monaten sowie Geldbußen in Millionenhöhe geahndet“. Die Operationen zielen darauf ab, Arten wie Wachspalmen, Schildkröten, Leguane, Faultiere, Gürteltiere, Pakas, Papageien und Aras zu schützen, die während der Karwoche einem hohen kommerziellen Druck ausgesetzt sind.