Chiles Steuerbehörde (SII) hat während der Osterwoche die Verkehrskontrollen zur Überprüfung von Frachtdokumenten intensiviert, dabei 255 Fahrzeuge beschlagnahmt und 20 Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Steuerhinterziehung und informellen Handel durch eine bessere Rückverfolgbarkeit von Waren zu bekämpfen. Direktor Jorge Trujillo betonte die Notwendigkeit der Koordination mit anderen Behörden.
Der SII hat im Jahr 2026 die Stärkung der Maßnahmen zur Steuereinhaltung priorisiert, um gegen Hinterziehung und informelle Wirtschaft vorzugehen. Durch landesweite Straßen- und mobile Kontrollen wird überprüft, ob die Warenladungen von Rechnungen oder Begleitscheinen begleitet werden, um die Rückverfolgbarkeit und die Steuerabführung entlang der gesamten Produktionskette zu gewährleisten.
Diese Inspektionen werden während der kommerziellen Spitzenzeiten, wie etwa der Osterwoche, intensiviert. In Abstimmung mit Sernapesca und den Carabineros führte der SII Einsätze in der Metropolitanregion durch, bei denen gezielt Waren auf dem Weg zum Fischereiterminal kontrolliert wurden, um Verstöße im Zusammenhang mit informellem Handel aufzudecken.
"In Zeiten wie derjenigen, die unser Land derzeit erlebt, sind koordinierte Arbeit und der Einsatz aller gesellschaftlichen Akteure erforderlich, um Steuerhinterziehung und informellen Handel zu bekämpfen", sagte SII-Direktor Jorge Trujillo. Die Ergebnisse umfassen 255 beschlagnahmte Fahrzeuge und 20 Verstöße, die hauptsächlich den Transport von Waren ohne Dokumentation, Zigarettenschmuggel, den irregulären Transport von Schwertfisch und das Fehlen von Steuerdokumenten betreffen.
Trujillo betonte, dass diese Ergebnisse die Bedeutung gemeinsamer Kontrollen an den Zugängen zur Hauptstadt und an wichtigen nationalen Verteilerpunkten unterstreichen.