Ein Bericht der Universidad Andrés Bello zeigt, dass die polizeilichen Fälle im Zusammenhang mit illegalem Handel zwischen 2020 und 2025 um 15 Prozent gestiegen sind, wobei insbesondere in Regionen wie Antofagasta und Valparaíso ein starker Anstieg zu verzeichnen war.
Die Studie des Observatorio del Crimen Organizado y Terrorismo weist darauf hin, dass sich der Anstieg auf strategische Gebiete konzentriert. Antofagasta verzeichnete einen Anstieg um 345 Prozent, Atacama um 294 Prozent und Valparaíso um 732 Prozent im selben Zeitraum. Die zehn Gemeinden mit den meisten Fällen im Jahr 2025 machen fast 60 Prozent der nationalen Gesamtzahl aus. Der Bericht stellt eine Korrelation von 78 Prozent zwischen illegalem Handel und Drogenhandel fest. Pablo Urquízar M, ein Dozent der juristischen Fakultät, erklärte, dass diese Fälle verdeutlichen, wie kriminelle Strukturen die Autorität des Staates herausfordern. Das Dokument empfiehlt eine nationale Politik gegen illegalen Handel, die in Strategien gegen das organisierte Verbrechen integriert ist.