Das chilenische Außenministerium hat für den 28. Mai ein hochrangiges Treffen in Santiago einberufen, um Maßnahmen gegen das transnationale organisierte Verbrechen zu koordinieren.
An dem Treffen werden die Außen- und Sicherheitsminister aus Argentinien, Bolivien, Ecuador, Peru und Chile teilnehmen. Ziel ist es, sich auf konkrete Maßnahmen zur Grenzkoordination, zum Informationsaustausch und zur Bekämpfung des Drogenhandels zu verständigen. Außenminister Francisco Pérez Mackenna bezeichnete das organisierte Verbrechen als eine Geißel, die Lateinamerika betrifft. „Dieses Treffen ist ein erster Schritt, um unsere Grenzen zu stärken und das Verbrechen gemeinsam in der Region zu bekämpfen“, erklärte er. Pérez Mackenna fügte hinzu, dass ein gemeinsamer Plan mit spezifischen Aufgaben erwartet werde. Aus Argentinien nehmen Pablo Quirno und Alejandra Monteoliva teil, aus Bolivien Fernando Aramayo Carrasco, aus Ecuador Gabriela Sommerfeld Rosero und Andrés Ribadeneira Brown, aus Peru Carlos Pareja und José Zapata Morante sowie aus Chile Pérez Mackenna gemeinsam mit Martín Arrau.