Bei einem regionalen Sicherheitstreffen im Valle del Cauca forderten Beamte aus Vijes und Yumbo eine verstärkte Präsenz von Polizei und Fiscalía, um die lokale Kriminalität zu bekämpfen. Das unter der Leitung der Gobernación stehende Treffen vereinbarte die Einrichtung technischer Gremien, um kriminelle Strukturen anzugehen und die Justiz zu stärken. Gemeinden wie Jamundí streben ebenfalls eine größere institutionelle Unterstützung an.
Das Treffen für Sicherheit und Zusammenleben, das am 23. April 2026 in der Metropolregion Cali stattfand, brachte lokale Behörden aus den Gemeinden unter dem Zuständigkeitsbereich der Policía Metropolitana de Cali zusammen. Guillermo Londoño, der Sekretär für Zusammenleben und Bürgersicherheit des Departements, erklärte, dass die Einrichtung geschlossener technischer Gremien vereinbart wurde, um kriminelle Strukturen in Yumbo anzugehen und die Sofortreaktionseinheiten (URI) in Vijes zu stärken.
Diana Jiménez, die Regierungssekretärin von Vijes, unterstrich die Bedeutung dieser Dialoge für kleinere Gemeinden. Sie stellte fest, dass es im Jahr 2026 keine Tötungsdelikte gegeben habe und die Kriminalität um 40 % zurückgegangen sei, wenngleich weiterhin Herausforderungen beim Zusammenleben und beim Mikrodrogenhandel bestünden.
Es wurden zudem Pläne zur Stärkung der institutionellen Präsenz in Jamundí und Yumbo erstellt, die sich auch auf Vijes und La Cumbre auswirken. Der pensionierte Oberst Javier Garcés, Sekretär für Sicherheit und Justiz in Cali, betonte die behördenübergreifende Koordination. An der Veranstaltung nahmen hochrangige Vertreter von Polizei, Armee, Luft- und Raumfahrtstreitkräften sowie der Fiscalía teil, wobei Investitionen in Funkgeräte und Anti-Drohnen-Systeme, finanziert durch die Sicherheitsabgabe, erwähnt wurden.
Das Ziel ist laut Londoño nicht nur die Erhöhung der Truppenzahlen, sondern auch die Verbesserung der Justizverwaltung.