Chile und die Vereinigten Staaten haben am Montag in Santiago ein Sicherheitsabkommen sowie ein Memorandum über kritische Mineralien und Seltene Erden unterzeichnet. An der Zeremonie im Außenministerium nahmen Außenminister Francisco Pérez Mackenna sowie US-Vertreter teil. Die Vereinbarungen zielen darauf ab, die bilaterale Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Herausforderungen wie dem organisierten Verbrechen und zur Sicherung von Lieferketten zu stärken.
In einer Zeremonie am Montagnachmittag, dem 20. April, am Sitz des Außenministeriums in Santiago, unterzeichneten Chile und die Vereinigten Staaten zwei bilaterale Instrumente. Das erste ändert das Abkommensschreiben zur Drogenkontrolle und Strafverfolgung und stärkt Chiles Kapazitäten im Kampf gegen die transnationale organisierte Kriminalität. Das US-Außenministerium wird eine Million Dollar für technologische und logistische Ausrüstung, wie etwa Fahrzeuge und Computer für die PDI und FDI, bereitstellen.
Außenminister Francisco Pérez Mackenna betonte: „Heute haben wir zwei Instrumente unterzeichnet, die, obwohl sie unterschiedliche Themen behandeln, dieselbe Überzeugung zum Ausdruck bringen: Dass eine tiefe bilaterale Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen Werten und gegenseitigem Nutzen gründet, der richtige Weg ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.“ Sicherheitsministerin Trinidad Steinert fügte hinzu, dass das Abkommen es ermögliche, „staatliche Instrumente zur Bekämpfung komplexer Verbrechen und transnationaler Phänomene zu stärken“.
Das zweite Instrument, ein Memorandum of Understanding zu kritischen Mineralien und Seltenen Erden, wurde von der Unterstaatssekretärin für internationale Wirtschaftsbeziehungen Paula Estévez, dem Bergbau-Unterstaatssekretär Álvaro González sowie dem US-Botschafter in Chile Brandon Judd unterzeichnet. Pérez Mackenna bezeichnete dies als einen Schritt im Rahmen der chilenischen Staatspolitik für widerstandsfähige Lieferketten und die Gewinnung von Investitionen. Der US-Unterstaatssekretär für Rüstungskontrolle Thomas DiNanno und weitere chilenische Regierungsvertreter nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.
Diese Abkommen bauen auf den unter der Regierung von Präsident José Antonio Kast eingeleiteten Bemühungen nach einer gemeinsamen Erklärung vom 12. März auf und reihen sich in ähnliche Pakte mit Partnern wie Kanada und der Europäischen Union ein.