Äquador kündigt Abkommen mit den USA zur Bekämpfung von Kriminalität an Grenze zu Kolumbien an

Äquador und die Vereinigten Staaten werden in diesem Jahr gemeinsame Operationen gegen kriminelle Ökonomien an der Grenze zu Kolumbien durchführen, mit Fokus auf Drogenhandel und illegalen Bergbau. Die Ankündigung machte der ecuadorianische Innenminister John Reimberg nach einem Treffen in Quito. Kolumbien und Äquador planen diese Woche ein Treffen, um die Grenzkooperation inmitten von Spannungen über Zölle zu besprechen.

Äquador stärkt Bündnis mit den Vereinigten Staaten gegen grenzüberschreitende Kriminalität nnDie ecuadorianische Regierung hat einen Kooperationsplan mit den Vereinigten Staaten vorgestellt, um im Jahr 2026 gemeinsame strategische Operationen durchzuführen, die darauf abzielen, Netzwerke des Drogenhandels, illegalen Bergbaus und anderer transnationaler Kriminalität zu zerschlagen. Diese Bemühungen priorisieren die nördliche Grenze zu Kolumbien, die Pazifikroute und Seehäfen, wichtige Punkte für den Drogenhandel in Märkte wie die USA und Europa. nnInnenminister John Reimberg teilte die Details nach einem Treffen in Quito mit dem stellvertretenden Unterstaatssekretär für nationale Verteidigung der USA, Joseph Humire, mit. Die Sitzung umfasste auch Außenministerin Gabriela Sommerfeld, Verteidigungsminister Gian Carlo Loffredo und den Chef des Joint Command Henry Delgado. Reimberg betonte: „Es gibt klare und strukturierte Pläne, die rechtzeitig angekündigt werden“, und hob eine umfassende Strategie zur Schwächung krimineller Netzwerke auf ecuadorianischem Territorium und angrenzenden Gebieten hervor. nnMilitärchef Henry Delgado spezifizierte, dass die Operationen neue US-Technologie zur Verbesserung der Überwachung, Aufklärung und territorialen Kontrolle einbeziehen werden. Die Hafensicherheit wird gestärkt, um illegale Sendungen abzufangen. Zur möglichen direkten Beteiligung US-Truppen vermied Reimberg Details aus Sicherheitsgründen, versicherte aber, dass „Ergebnisse sehr bald sichtbar sein werden“. nnDieses Abkommen entsteht inmitten von Spannungen mit Kolumbien, wo Äquador engere Zusammenarbeit fordert. Präsident Daniel Noboa erlegte kolumbianischen Produkten einen Zoll von 30 Prozent auf. Trotzdem planen beide Länder ein Treffen diese Woche, um die Bekämpfung von Kriminalität an der Grenze zu besprechen.

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