Nach der US-Fang von Nicolás Maduro am 3. Januar 2026 warf Präsident Donald Trump den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro Verbindungen zum Drogenhandel vor, was Kolumbien dazu veranlasste, 11.000 Truppen entlang ihrer gemeinsamen Grenze zu stationieren, aus Angst vor Flüchtlingsströmen und regionaler Instabilität.
Im Gefolge der US-Operation 'Iron Resolve', die den venezolanischen Führer Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores in Caracas festnahm – und damit seine 12-jährige Herrschaft beendete –, verschärfte Trump die Rhetorik gegen Kolumbien bei einer Pressekonferenz in Mar-a-Lago mit Senator Marco Rubio. Trump kündigte die US-Verwaltung Venezuelas für einen 'sicheren Übergang' an, Ölinvestitionen und Anklagen gegen Maduro wegen Drogenhandels und Terrorismus über das 'Cartel of the Suns'. Er warnte: 'Petro hat Kokainfabriken... Seine Regierung stellt Kokain her, also müssen sie aufpassen'.
Petro verurteilte die US-Aktion als Verletzung der Souveränität und berief sich auf UN-Selbstbestimmungsprinzipien auf X: 'Interne Konflikte zwischen Völkern werden von den Völkern selbst friedlich gelöst'. Kolumbien stationierte 11.000 Truppen entlang der 2.200 km Grenze in Regionen wie Catatumbo, Norte de Santander, La Guajira, Arauca und Vichada im Rahmen des Plan Frontera. Verteidigungsminister Pedro Sánchez hob Vorbereitungen gegen ELN-Bedrohungen und humanitäre Hilfe über Ungrd und Rotes Kreuz hervor, mit möglichen Grenznotstandsdeklarationen für Unterkünfte.
Petro wischte Bedenken über mögliche Enthüllungen Maduros beiseite. Dieser Streit birgt das Risiko massenhafter Migrationen der 2,8 Millionen venezolanischen Einwohner in Kolumbien und könnte wirtschaftliche Vorteile bringen, wenn stabilisiert, doch Instabilität droht.