Kundgebungen füllen kolumbianische Plätze in Verteidigung der Souveränität gegen US-Drohungen

Nach dem Aufruf von Präsident Gustavo Petro zu landesweiten Demonstrationen inmitten US-Vorwürfen von Drogenhandelsverbindungen nach der Festnahme von Nicolás Maduro am 3. Januar versammelten sich am Mittwoch Menschenmengen auf den Hauptstadtplätzen ab 16:00 Uhr, wobei der Platz de Bolívar in Bogotá um 18:00 Uhr voll war. Gewerkschaften und Beamte schlossen sich an, während die US-Botschaft Unruhewarnungen aussprach.

Wie erwartet inmitten esklierender Spannungen zwischen den USA und Kolumbien nach der US-Operation 'Iron Resolve', die den venezolanischen Führer Nicolás Maduro festnahm, und den Behauptungen von Donald Trump, Kolumbien sei unter einem Kokain produzierenden Führer 'sehr krank', mobilisierte der Aufruf von Präsident Petro am 6. Januar auf X Kolumbianer zu den öffentlichen Plätzen um 16:00 Uhr am 7. Januar, um die Souveränität zu verteidigen. Am Abend wuchsen die Versammlungen an Schlüssellokationen: Plaza de Bolívar (Bogotá), Plaza Mayor (Medellín), Plaza de Cayzedo (Cali), Plazoleta Cívica Luis Carlos Galán (Bucaramanga), Plaza de San Pedro Claver (Cartagena), Parque de Bolívar (Santa Marta) und Barranquilla. Die Massen erwarteten Petros mögliches Auftauchen in Bogotá, wobei die Präsidentschaft erklärte: 'Dieses Mittwoch geht das Volk für Kolumbien auf die Straße. Wir marschieren, weil die Souveränität verteidigt wird, weil die Demokratie gepflegt wird und für die Freiheit unserer Nation.' Unterstützung kam von der Nationalen Union der Staats- und öffentlichen Dienstmitarbeiter, Arbeitsminister Antonio Sanguino und Verbänden wie CUT (Präsident Fabio Arias betonte Einheit gegen Einmischung). Innenminister Armando Benedetti postete Bilder der Massen auf X. Die US-Botschaft stellte Konsularservices ab 14:00 Uhr ein, warnte vor möglicher Gewalt und riet Bürgern, Bereiche zu meiden. Transmilenio in Bogotá meldete Störungen, z. B. Carrera Séptima bei Calle 32. Dies folgte einem 15-minütigen Petro-Trump-Anruf, laut Außenministerium. Oppositioneller Daniel Briceño kritisierte Mobilisierungsausgaben: 14,124 Millionen Dollar dieses Jahr, 61 Milliarden seit 2022.

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