Nach der US-Militäroperation am 3. Januar 2026, bei der der venezolanische Präsident Nicolás Maduro gefasst wurde, äußerte Indiens Außenminister S. Jaishankar am 7. Januar Besorgnis und drängte alle Parteien zu einer friedlichen Lösung, die die Interessen Venezuelas schützt, inmitten des Gleichgewichts New Delhis zwischen Beziehungen zu den USA und Venezuela.
Außenminister S. Jaishankar erklärte am 7. Januar 2026, dass Indien 'besorgt' über die US-Festnahme des damaligen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau während einer nächtlichen Operation am 3. Januar sei und wies auf die historisch starken Beziehungen Indiens zu Venezuela hin.
Indien, das in einem diplomatischen Dilemma zwischen seiner strategischen Partnerschaft mit den USA – einschließlich laufender Handelsgespräche – und seiner Befürwortung von Souveränität und Nicht-Eingreifen steht, betonte, die Lage genau zu beobachten. Jaishankar appellierte an eine friedliche Lösung, die die Interessen des venezolanischen Volkes schützt.
Die bilateralen Indien-Venezuela-Beziehungen, die hauptsächlich wirtschaftlich und ölgetrieben sind, wurden durch US-Sanktionen belastet, bleiben aber bedeutend. Diese Entwicklung birgt das Risiko einer Eskalation internationaler Spannungen, wobei Indien eine neutrale Haltung einnimmt, die auf Stabilität fokussiert ist.