Indonesien reagiert auf mutmaßlichen US-Angriff auf Venezuela

Das indonesische Außenministerium versicherte die Sicherheit seiner Bürger in Venezuela nach Berichten über einen US-Militärschlag am 3. Januar 2026, den US-Präsident Donald Trump als Inklusion der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro behauptete. Das Ministerium forderte Deeskalation und Dialog, während der ehemalige stellvertretende Außenminister Dino Patti Djalal die Aktion als Wandel zu 'Dschungelrecht' verurteilte.

Am 3. Januar 2026 gab es Berichte über starke Explosionen in den venezolanischen Regionen Caracas, Miranda und Aragua inmitten einer unbestätigten Behauptung von US-Präsident Donald Trump auf Truth Social über eine große Militäroperation, die Präsident Nicolás Maduro und seine Frau festnahm, denen US-Staatsanwälte Terrorismus- und Drogenvorwürfe machten.

Das indonesische Außenministerium erklärte, dass alle indonesischen Staatsbürger (WNI) in Venezuela in Sicherheit seien, wobei die Botschaft in Caracas die Entwicklungen beobachtet. Bürger wurden aufgefordert, ruhig zu bleiben und die Botschaft zu kontaktieren. "Indonesien fordert alle relevanten Parteien auf, friedliche Lösungen durch Deeskalation und Dialog zu priorisieren", postete das Ministerium auf X.

Der ehemalige stellvertretende Außenminister Dino Patti Djalal kritisierte die US-Aktion auf X und sagte, starke Länder handelten 'nach Belieben' gegenüber anderen, was auf eine gefährliche Weltordnung hindeute. Er fragte nach Reaktionen des UN-Sicherheitsrates, der G7, Lateinamerikas und Indonesiens, das eine freie und aktive Außenpolitik verfolgt.

Der Vorfall hat globale Bedenken hinsichtlich des Völkerrechts ausgelöst, wobei Indonesien den Einsatz der UN-Charta betont angesichts von Berichten über mögliche zivile Opfer.

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